LIEBE FESTIVALBESUCHERINNEN UND -BESUCHER!

Es ist ein Beethoven-Jahr. Ja, gut. Es ist aber auch ein Hegel- und Hölderlin-Jahr. Also, was tun? Ganz einfach: ohne und mit. Der Klangraum im Frühjahr 2020 präsentiert sich ohne spezielles Motto und mit Beethoven. Er kommt nicht persönlich, schickt vielmehr geniale Interpretinnen und Interpreten ins schöne Mostviertel und dessen pulsierendes Herz, die Stadt Waidhofen/Ybbs.

Friedrich Gulda hätte seine Freude gehabt. Vermutlich käme er mit dem roten Porsche vorgefahren samt Heinrich Schiffs Cello im Kofferraum. Am 16. Mai wäre er 90 geworden. Schon im März kündet sein Cellokonzert mit Matthias Bartolomey und der Windhager Blasmusik von seinen musikalischen Visionen, die seiner Zeit so weit voraus waren.

Im April eine Prise Beethoven. Gerade so viel, dass die restliche Suppe ihren Geschmack entfalten kann. „Gekocht“ von dreien, die es können. Die Zutaten liefern Haydn, Mozart, Benatzky und Kreisler.

Im Mai dann ein Heimspiel eines Waidhofner Geigers. Stefan Pöchhacker ist engagiertes Mitglied der Wiener Symphoniker. Mit Kolleginnen und Kollegen aus dem Orchester serviert er zwei Streichsextette von Johannes Brahms und P. I. Tschaikowski. Deutsche Romantik und russisch-europäische Gangart.

Neben dem Bariton Adrian Eröd gesellt sich das Baryton ins Programm des Klangraums. Meisterhaft gespielt von der italienischen Gambistin Maddalena Del Gobbo und zwei philharmonischen Kollegen. Sie erweckt eigens für das Baryton komponierte Werke zu neuem Leben. Schafft eine Atmosphäre des Besonderen.

Theresa Kronthaler kehrt zurück. Mit einem Liederabend, der sich um das Wien um 1900 dreht. Sie zieht Kraftlinien dieser Zeit und zeichnet daraus ein Bild mit Gustav Mahler, Richard Strauss und Arnold Schönberg. Gruppenbild mit Dame mit Blick aufs Ganze.

Kommen Sie!

Ich freue mich auf Ihren Besuch!
Ihr Thomas Bieber

Klangraum Waidhofen

Für viele Klassikliebhaber hat sich der Klangraum Waidhofen zu einem der arriviertesten Kammermusikfestivals Österreichs entwickelt.

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