Künstler 2021

Katharina Konradi

– Sopran

Die in Bischkek geborene Katharina Konradi ist die erste aus Kirgistan stammende Sopranistin im Lied-, Konzert- und Opernfach weltweit. 2009 begann sie ihre Gesangsausbildung bei Julie Kaufmann in Berlin, der ein Masterstudium in Liedgestaltung bei Christiane Iven und Donald Sulzen an der Hochschule für Musik und Theater München folgte. Meisterklassen bei Helmut Deutsch und Klesie Kelly-Moog gaben der Sopranistin weitere musikalische und künstlerische Impulse.

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2015 wurde Katharina Konradi für drei Jahre Mitglied im Ensemble des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, wo sie bereits viele wichtige Partien ihres Fachs sang: darunter Pamina, Gretel, Adele, Susanna, Zerlina und Nannetta. Infolge ihres bemerkenswerten Debüts in Hamburg (Ännchen in Webers Freischütz) wurde Katharina Konradi mit Beginn der Spielzeit 18/19 an die Hamburger Staatsoper engagiert, der sie immer noch angehört. Ebenfalls in der Spielzeit 18/19 debütierte sie als ‚Zdenka‘ in R. Strauss` Oper Arabella an der Semperoper in Dresden. Im Frühjahr 2021 gibt die Künstlerin ihren Einstand als ‚Sophie‘ in der Neuproduktion von Strauss‘ Rosenkavalier (Inszenierung: Barrie Kosky) an der Bayerischen Staatsoper in München, die erste Produktion des designierten Chefdirigenten Vladimir Jurowski. Im Sommer 2021 ist sie erneut bei den Bayreuther Festspielen als ‚Junger Hirte‘ im Tannhäuser (Inszenierung: Tobias Kratzer) zu Gast. Eine Neuproduktion von Mozarts Figaros Hochzeit in Lyon im Mai 2020 fiel leider der Corona-Absage zum Opfer.
Seit Herbst 2018 wird Katharina Konradi von der BBC im Rahmen des New-Generation-Artist-Programms über drei Jahre mit diversen Engagements und Aufnahmen in Großbritannien gefördert. Bereits der Gewinn des Deutschen Musikwettbewerbs 2016 war der Anstoß für wichtige Konzerte und Engagements bei renommierten Orchestern, wie dem NDR Elbphilharmonie Orchester, dem Orchestre de Paris, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Sinfonieorchester des MDR, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks sowie dem Balthasar-Neumann-Ensemble unter Dirigenten wie Thomas Hengelbrock, Manfred Honeck, Paavo Järvi, Kent Nagano und Daniel Harding.
In der kommenden Saison wird Katharina Konradi unter Thomas Hengelbrock eines ihrer Lieblingswerke, Ein deutsches Requiem von Johannes Brahms im Festspielhaus von Baden-Baden singen. Eine gemeinsame Tournee mit diesem Werk führt sie dann nach Hamburg, Bremen, Salzburg, Freiburg, Dortmund, Brüssel und Paris. Mozarts Requiem, das sie Ende Juni 2020 im Granada-Festival unter Leitung von Andrea Marcon aufführte, steht auch bei Konzerten mit der Antwerpener Philharmonie bei ihrer ersten Zusammenarbeit mit Ph. Herreweghe auf dem Programm. 
Ein großes Anliegen der jungen Sopranistin ist der Liedgesang. Mit unterschiedlichen Programmen gastierte sie mittlerweile u.a. bei der Schubertíada in Vilabertran, in der Liedreihe der Kölner Philharmonie und in Londons Wigmore Hall, wohin sie im Oktober 2020 zurückkehren wird. Erstmals wird sie Liederabende in der Hamburger Elbphilharmonie, im Boulez-Saal in Berlin und, zusammen mit der Mezzosopranistin Catriona Morison, beim Heidelberger Frühling geben. Gemeinsam mit dem Schumann-Quartett tritt sie in Madrid und Barcelona (Widmann, 5.Streichquartett und Schumann-Lieder op.107 in der Version von A. Reimann) auf. Katharina Konradi war Gast in der arte-Sendung „Stars von morgen“ bei Rolando Villazón und wirkte bei einer filmischen Dokumentation über Clara Schumann mit (Regie: Andreas Morell), die im September 2019 erstmals auf arte ausgestrahlt wurde.

https://www.ks-gasteig.de/de/konradi-biografie
https://www.katharina-konradi.com

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Daniel Heide

– Klavier

Der aus Weimar stammende Pianist Daniel Heide zählt zu den gefragtesten Liedbegleitern und Kammermusikern seiner Generation. Seit seinem Studium an der Franz-Liszt-Hochschule seiner Heimatstadt bei Prof. Ludwig Bätzel und wegweisenden Anregungen bei Christa Ludwig und Dietrich Fischer-Dieskau konzertiert er in ganz Europa und Asien.

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Zu seinen ständigen Partnern zählen Sänger und Sängerinnen wie Andrè Schuen, Christoph Prégardien, Simone Kermes, Ingeborg Danz, Britta Schwarz, Roman Trekel und Tobias Berndt. Außerdem spielt er Liederabende mit Fatma Said, Sophie Harmsen, Sophie Klussmann, Marie Seidler, Hanno Müller-Brachmann, Luca Pisaroni, Melanie Diener, Ruth Ziesak, Johannes Weisser, Christian Immler, Stephan Genz, Sebastian Noack und Hans-Jörg Mammel.

Mit der deutsch-griechischen Mezzosopranistin Stella Doufexis verband ihn eine enge Zusammenarbeit. Ihre gemeinsam aufgenommene CD „Poemes“ mit Liedern von Claude Debussy erhielt den Preis der Deutschen Schallplattenkritik.
Als Partner in Sonatenabenden konzertierte er mit Solisten wie Tabea Zimmermann, Antje Weithaas, Wolfgang Emanuel Schmidt, Jens Peter Maintz, Friedemann Eichhorn, Barbara Buntrock, Julian Steckel, Isang Enders, Konstanze von Gutzeit, Benoit Fromanger, Danjulo Ishizaka u. a.

Einen wichtigen Impuls für seine Karriere als Liedbegleiter stellt 2011 die Gründung der Konzertreihe „Der lyrische Salon – Liederabende auf Schloss Ettersburg“ dar. Als pianistischer Partner einer Vielzahl renommierter Gesangssolisten hat er dort schon über 40 Liederabende aufgeführt.

Seine aktuelle CD mit Liedern von Robert Schumann, Hugo Wolf und Frank Martin, die er gemeinsam mit dem Südtiroler Bariton Andrè Schuen beim Label AVI aufgenommen hat, ist 2016 mit dem ECHO Klassikpreis in der Kategorie „Bester Nachwuchssänger“ ausgezeichnet worden.

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Lukáš Vondráček

– Piano

Following recent debuts with the London Symphony Orchestra, Pittsburgh,Tokyo Metropolitan and Frankfurt Radio symphony orchestras as well as the Royal Scottish National Orchestra, Lukáš Vondráček has a season packed with highlights ahead of him. In 2020/21 the indisputable winner of the 2016 International Queen Elisabeth Piano Competition will perform with orchestras such as the Chicago Symphony Orchestra, Japan Symphony Orchestra, Malaysian Philharmonic, Warsaw Philharmonic, Orchestre Philharmonique de Marseille,Turku Philharmonic and Antwerp Symphony Orchestra. In addition, the Czech pianist is Artist in residence at the Dvořák Festival in Prague and with the Janáček Philharmonic in Ostrava. Important recital dates will take him to the KKL in Lucerne or the Rudolfinum in Prague.

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Over the last decade Lukáš Vondráček has travelled the world working with orchestras such as the Philadelphia, Baltimore, Tasmanian and Sydney Symphony orchestras, Philharmonia Orchestra, Oslo Philharmonic and Netherlands Philharmonic orchestras. Recitals have led him to Hamburg’s Elbphilharmonie, the Flagey in Brussels, Leipzig’s Gewandhaus, Wiener Konzerthaus, the Concertgebouw in Amsterdam and to renowned festivals such as Menuhin Festival Gstaad, PianoEspoo in Finland, Prague Spring Festival and Lille Piano Festival.

At the age of four Lukáš Vondráček made his first public appearance. As a fifteen-year-old in 2002 he made his debut with the Czech Philharmonic Orchestra and Vladimir Ashkenazy which was followed by a major US tour in 2003. His natural and assured musicality and remarkable technique have long marked him out as a gifted and mature musician. He has achieved worldwide recognition by receiving many international awards including first prizes at the Hilton Head and San Marino International Piano Competitions and Unisa International Piano Competition in Pretoria, South Africa, as well as the Raymond E. Buck Jury Discretionary Award at the 2009 International Van Cliburn Piano Competition.

Lukáš Vondráček worked with conductors including Paavo Järvi, Gianandrea Noseda, Yannick Nézet-Séguin, Marin Alsop, Christoph Eschenbach, Pietari Inkinen, Vasily Petrenko, Jakub Hrůša, Anu Tali, Xian Zhang, Krzysztof Urbański, Stéphane Denève and Elim Chan.

After finishing his studies at the Academy of Music in Katowice and the Vienna Conservatoire, Lukáš Vondráček obtained an Artist Diploma from Boston’s New England Conservatory under the tutelage of Hung-Kuan Chen, graduating with honours in 2012.

https://www.harrisonparrott.com/artists/lukas-vondracek

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Benjamin Herzl

– Violine

Benjamin Herzl, 1994 in Salzburg geboren, stammt aus einer Musikerfamilie und ist bereits Geiger in dritter Generation. Er ist Stipendiat der Mozartgesellschaft Dortmund, Preisträger des Internationalen Brahmswettbewerbs, sowie Gewinner des von Vadim Repin gestifteten Mozart-Preises.

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Seine Ausbildung erhielt der Künstler anfangs von seinem Vater, dem Geiger Harald Herzl, ab 2005 bei Klara Flieder am Salzburger Mozarteum. 2012 bis 2019 intensives Studium an der Wiener Musikuniversität bei Christian Altenburger sowie in der Solistenklasse bei Julian Rachlin.

Wichtige Impulse erhielt Benjamin Herzl u. a. von Christian Tetzlaff an der Kronberg Akademie, Pierre Amoyal an der Academie de Musique de Lausanne, Ivry Gitlis sowie von Benjamin Schmid und Vadim Gluzman.

Als 13-Jähriger debütierte er als Solist mit dem Kurpfälzischen Kammerorchester beim „Internationalen Mozart-Fest Mannheim“. Konzertauftritte nach Venedig, Udine und Ljubljana folgten.

Der Künstler gastierte bei renommierten Festivals wie Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, LOISIARTE, Festival du Bruit qui Pense Louveciennes, Haniel Akademie Duisburg, Diabelli Sommer Mattsee, Daloge Salzbur, Festival du Château de Lourmarin, Les Musicales de Redon oder Mozart Festival Havanna.

Zu seinen Kammermusikpartnern zählen u. a. Milana Chernyavska, Imogen Cooper, Julia Hagen, Beatrice Berrut, Clemens Hagen, Christoph Croisé, Christopher Hinterhuber, Beatrice Rana, Thomas Riebl sowie Thomas Zehetmair.

Auftritte als Solist u.a. im Großen Festspielhaus Salzburg, im Konzerthaus Dortmund, im Oratorio San Felipe Neri Havanna, in der Felsenreitschule Salzburg oder Open Air im Rosengarten Neuss, mit der Philharmonie Salzburg, der Iberacademy Medellin (Kolumbien), dem Georgischen Kammerorchester Ingolstadt, sowie der Deutschen Kammerakademie Neuss.

Bei der Internationalen Stiftung Mozarteum gab Benjamin Herz im Februar 2017 sein vielbeachtetes Debüt zusammen mit dem Pianisten Ingmar Lazar. Noch im selben Jahr erhielt das Duo den 1. Preis der Academie de Musique de Lausanne.

Für die Saison 2019-2020 ist eine ausgedehnte Österreichtournee geplant, es folgen Konzerte im großen Saal des Wiener Konzerthauses mit der Philharmonie Brünn unter Dennis Russell Davies, im großen Saal der Stiftung Mozarteum Salzburg mit Fazil Say und im Brucknerhaus Linz mit dem Brucknerorchester Linz, abermals unter Dennis Russell Davies.

Für die Jubiläumssaison 2019/20 wurde Benjamin Herzl von der Jeunesse Musicales eingeladen, in zahlreichen Konzerten als “Featured Artist“ zu fungieren.

Im Frühjahr 2021 wird der Künstler ein Rezital im Wiener Musikverein spielen.

Benjamin Herzl wurde von der Österreichischen Nationalbank die “Ex Bilotet-Guilet“ Joseph Guarnerius Violine, Cremona anno 1732 zur Verfügung gestellt. Dieses Instrument wurde zuvor u. a. von Daniel Guilet, (Beaux Arts Trio), David Oistrach, Henriyk Szeryng und Joshua Bell gespielt.

https://www.benjaminherzl.at/index.html

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Ingmar Lazar

– Klavier

Ingmar Lazar wird vom Classica Magazine als „Pianist der magnetischen Präsenz“ gefeiert und international für seine bewegenden Interpretationen sowie für brillante Technik gelobt. Er hat sich mittlerweile einen Fixplatz als einer der führenden französischen Musiker seiner Generation erobert.

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Er tritt in renommierten Konzertsälen der Welt auf, so z. B. Tschaikowsky-Konservatorium Moskau, Concertgebouw Amsterdam, Herkulessaal München, Mozarteum Salzburg, Rudolfinum Prag und der La Seine Musicale in Paris, Athenaeum Bukarest, Charles Bronfman Auditorium in Tel Aviv. Er wird regelmäßig zu bedeutenden Festivals eingeladen, darunter Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Festival La Roque d’Anthéron, Festival Radio France Occitanie Montpellier, zum Internationalen Festival Colmar, zum Festival Chopin in Paris, Festival Les Piano Folies in Le Touquet-Paris-Plage, Festival de l’Orangerie de Sceaux, Festival 1001 Notes en Limousin.

Ingmar Lazar konzertierte unter anderem unter Dirigenten Vladimir Spivakov, Jean-Jacques Kantorow, Mathieu Herzog, Julien Chauvin, Anna Duczmal-Mróz, Konstantin Adrian Grigore, Nicolas Krauze, Peter Vizard und trat u. a. mit Orchestern wie Moskauer Virtuosen, Orchestre Lamoureux, L’Ensemble Appassionato, Concert de la Loge auf

Ingmar Lazar ist ein engagierter Kammermusiker, zu seinen Partnern zählen Alexandre Brussilovsky, Nicolas Dautricourt, Benjamin Herzl, Stanislas Kim, Roman Patočka, Jean-Claude Pennetier, Fedor Rudin, François Salque, Christoph Seybold, Ekaterina Valiulina, Brieuc Vourch Quatuor Hermès und das Vision String Quartet.

Seine Diskographie inkludiert ein Schubert-Rezital (Label Lyrinx), welches vom Classica Magazine mit fünf Sternen sowie mit „France Musique’s Choice“ ausgezeichnet wurde. Ein live im Nationaltheater in Marseille aufgenommenes Beethoven-Rezital „La Criée“ (Label Lyrinx) erhielt ebenfalls eine Fünf-Sterne-Bewertung im Classica Magazine. Ingmar Lazar erkundet auch immer wieder selten gespieltes Repertoire und veröffentlichte beim Label Suoni e Colori Werke von Jean-Philippe Rameau sowie im Duo mit Alexandre Brussilovsky Werke von Jean Françaix, Mieczyslaw Weinberg und Efrem Podgaits.

Ingmar Lazar wurde 1993 in Frankreich geboren und debütierte im Alter von 6 Jahren im Salle Gaveau in Paris. Als Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe erhielt er 2013 beim Verbier Festival den Klavierpreis der Tabor Foundation. 2016 wurde er Preisträger der Safran Foundation for Music in Frankreich. 2020 wurde er Preisträger des Ateliers Médicis des französischen Kulturministeriums.

Als ehemaliger Schüler von Valery Sigalevitch und Alexis Golovin setzte er sein Studium bei Vladimir Krainev und Bernd Goetzke an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover fort. Danach besuchte er als Theo Lieven-Stipendiat die Internationale Klavierakademie am Comer See und das Konservatorium der Italienischen Schweiz (Lugano), wo er bei Dmitri Baschkirow, Malcolm Bilson, Fou Ts’ong und Stanislav Loudenitch studierte. Er schloss sein Masterstudium am Mozarteum Salzburg in der Klasse von Pavel Gililov ab. Derzeit wird er von Elisso Virsaladze an der Scuola di Musica di Fiesole betreut. Er ist Stipendiat der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein und Mitglied der Philippe Jaroussky Music Academy.

Ingmar Lazar ist Gründer und künstlerischer Leiter des Festivals du Bruit qui Pense in Louveciennes in den Yvelines. Ab 2021 ist er künstlerischer Leiter des Klavierfestivals Escapades Pianistiques nahe Dijon.

Ingmar Lazar ist ein Steinway-Künstler.

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SIGNUM saxophone quartet

– Quartet

Die vier Musiker Blaž Kemperle, Hayrapet Arakelyan, Alan Lužar und Guerino Bellarosa sind sich in Köln begegnet, wo sie 2006 das SIGNUM saxophone quartet gegründet haben. Studiert haben die Saxophonisten in Köln, Wien und Paris; Anregungen und Inspiration erhalten durch das Quatuor Ébène, das Artemis Quartett und Gabor Takács‐Nágy.

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Nach Preisen bei internationalen Wettbewerben u.a. in Lugano und Berlin spielt SIGNUM mittlerweile in Konzertsälen und bei Festivals in Europa und der ganzen Welt; im Jahr 2013 folgte das Debut an der Carnegie Hall NY. Eine ganz besondere Auszeichnung ist die Ernennung zu „ECHO‐Rising Stars 2014/2015“ durch die European Concert Hall Organisation (ECHO), und die Einladung in die wichtigsten Konzertsäle Europas: Barbican Centre London, Konzerthaus Wien, Concertgebouw Amsterdam, Palais des Beaux‐Arts Bruxelles, Gulbenkian Lissabon, Festspielhaus Baden‐Baden, Philharmonie Luxembourg, Elbphilharmonie Hamburg, Konzerthaus Dortmund, Philharmonie Köln. Im August 2017 erhielt SIGNUM außerdem den „NORDMETALL‐Ensemble‐Preis“ der Festspiele Mecklenburg‐Vorpommern.
SIGNUM sucht beständig nach neuen Herausforderungen und Begegnungen. Die Experimentierfreude und Vielseitigkeit der SIGNUMs spiegelt sich sicherlich nicht nur in ihren originellen Programmen wider; und so sind die vier jungen Musiker nicht nur als Quartett‐Formation zu hören, sondern kreieren gleichzeitig immer wieder spannende, nie gesehene Kollaborationen und Klänge!
In der Zukunft freut sich SIGNUM auf viele weitere, spannende Projekte, darunter: Starry Night mit Alexej Gerassimez (Perkussion), BACHianas mit Tanja Tetzlaff oder Konstantin Manaev (Cello); SIGNUM & Bartolomey mit Matthias Bartolomey (Cello) u.a mit einer Auftragskomposition von Florian Willeitner, Rhapsody in Blue mit Lukas Geniušas oder Anastasia Voltchok (Piano), und auf das brandneue Projekt Goldberg Nights mit Kai Schumacher (Piano & Prepared Piano). Nach einem Besuch bei Hope@Home im Sommer 2020, ausgestrahlt auf ARTE TV, wird in zwei Jahren ein neues Projekt mit Daniel Hope (Violine) folgen. Für 2021 sind zahlreiche Rezitals, Kammermusikprojekte sowie Masterclass an internationalen Festivals und Konzertsälen in Europa und China geplant. Auch mit Orchester wird das Quartett weiterhin zu hören sein: Auf dem Programm stehen Philip Glass‘ Konzert für Orchester und Saxophonquartett, Bob Mintzer’s The Rhythm of the Americas u.a. mit dem Mozarteum Orchester, Sinfonieorchester Münster und den Duisburger Philharmonikern. Im Herbst 2021 beginnt für die SIGNUMs eine spannende Saison als “Artist in Residence“ in Duisburg. Als Fair Players liegt SIGNUM das junge Publikum von Morgen ganz besonders am Herzen und so haben sie ein Familienkonzert SIGNUM4kids kreiert.
Nach den ersten Alben Debut (2011) und Balkanication (2014), erscheint am 15.Januar 2021 SIGNUM’s erste Aufnahme unter dem Label Deutsche Grammophon: ECHOES enthält eine Auswahl außergewöhnlicher musikalischer Arrangements von Dowland to Peter Gregson, sowie Guillermo Lago’s Sarajevo als Originalkomposition für Sax Quartett, und herausragende Kompositionen von Max Richter und Joep Beving. Das Erscheinen des e‐Albums wird von einem Streaming‐Konzert auf dem DG Stage begleitet, aufgenommen im Meistersaal Berlin.

https://signum-saxophone.com/signum/

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Matthias Bartolomey

– Violoncello

Matthias Bartolomey wurde 1985 in Wien geboren.

Im Alter von sechs Jahren erhielt er den ersten Cellounterricht bei seinem Vater, Franz Bartolomey. Er studierte in den Konzertfachklassen bei Prof. Valentin Erben an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien und bei Prof. Clemens Hagen am Mozarteum Salzburg.
Im Jahr 2000 gewann Matthias Bartolomey den 1. Preis und wurde Bundessieger bei Prima la Musica.

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2004 gewann er den 1. Preis bei Musica Juventutis.
2006 bekam er den 2. Preis beim Internationalen Brahms Wettbewerb in Pörtschach.
Im November 2009 verlieh ihm die Mozartgemeinde Wien den „Ernst-Schenk-Preis“ für junge Musiker. Beim österreichischen „Gradus ad Parnassum“-Wettbewerb erhielt er 2009 den „ESTA“-Preis für die beste Interpretation der Solosonate von György Ligeti.

2010 schloss er sein Masterstudium bei Prof. Clemens Hagen am Mozarteum Salzburg mit Auszeichnung ab.

2012 gründete er mit dem Geiger und Mandolaspieler Klemens Bittmann das Duo BartolomeyBittmann — progressive strings vienna.
Die Formation führt mit ihren Eigenkompositionen ihr stark in der klassischen Musiktradition verankertes Instrumentarium auf einen neuen Weg. Mit Spontanität und Improvisation der Rock- und Jazzästhetik verbinden sie intim groovende und kraftvoll rockende Elemente.
Zahlreiche Konzerttourneen haben das Duo u. a. bereits in die Berliner Philharmonie, die Elbphilharmonie Hamburg, das Muziekgebouw Amsterdam, den goldenen Saal des Musikverein Wien sowie zu vielen namhaften europäischen Festivals und in Länder wie die USA, Japan, Iran und Kenia geführt. Im März 2019 veröffentlichte BartolomeyBittmann nach ‚Meridian‘ und ‚Neubau‘ ihr drittes Studioalbum ‚Dynamo‘ bei ACT Music.
Matthias Bartolomey absolvierte Meisterkurse bei Mstislaw Rostropowitsch, Janos Starker, Patrick Demenga, Christoph Richter, Heinrich Schiff und bei Günther Pichler in Siena.

Im Zuge seiner solistischen Tätigkeiten arbeitete er u. a. mit dem Wiener Kammerorchester, der Wiener Kammerphilharmonie, dem Sinfonieorchester der Universität Mozarteum, dem Symphony in C Philadelphia und dem Istanbul Devlent Senfoni Orkestarsi zusammen.
Im Jahr 2014 spielte Matthias Bartolomey die selten aufgeführte Cellosonate von Sir André Previn mit dem Pianisten Clemens Zeilinger auf CD ein. Die Aufnahme ist beim Label ARS Produktion erschienen.
Im Juni 2018 gewann Matthias Bartolomey mit seinem Duo BartolomeyBittmann − progressive strings vienna den 2. Preis beim „BMW-Welt Jazz Award“ in München.
Zu seinen regelmäßigen Kammermusikpartnern zählen u. a. Benjamin Schmid, Helmut Deutsch, Matthias Schorn, Georg Breinschmid, Florian Willeitner und das Signum Saxophon Quartett.
Literarisch-musikalische Projekte gestaltete er mit Martina Gedeck, Isabel Karajan, Birgit Minichmayr, Ursula Strauss und Karl Markovics.

Für den Film „Wir töten Stella“ von Julian Pölsler spielte er 2017 die Sarabande aus der Suite Nr. 6 für Solo-Cello von J. S. Bach ein.
Im Bereich der Orchestermusik wirkte Matthias Bartolomey im Orchester der Wiener Staatsoper, bei den Wiener Philharmonikern, den Wiener Symphonikern, dem Tonkünstlerorchester Niederösterreich, beim Chamber Orchestra of Europe und dem Mahler Chamber Orchestra mit.
Seit 2010 spielt er als Solo-Cellist bei dem von Nikolaus Harnoncourt gegründeten Concentus Musicus Wien.
Als Lehrer ist Matthias Bartolomey seit vielen Jahren privat und als Leiter zahlreicher Workshops im In- und Ausland aktiv.
In seiner pädagogischen Tätigkeit stellt er stets seine vielfältigen kammermusikalisch und solistisch geprägten Erfahrungen in Verbindung mit neuen, progressiven und intuitiv-improvisatorischen Spieltechniken mit besonderem Fokus auf Groove, Rock und Jazz-Elemente.
Seit 2017 ist Matthias Bartolomey vermehrt auch als Komponist mit Fokus auf die Erweiterung des Cello-Repertoires und der damit verbundenen Entwicklung progressiver Spieltechniken tätig.
Matthias Bartolomey spielt ein Violoncello von David Tecchler, Rom 1727 und ist seit 2016 Endorsementartist bei LARSEN STRINGS.

www.matthiasbartolomey.at
www.bartolomeybittmann.at

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Theresa Kronthaler

– Mezzosopran

Theresa Kronthaler wurde in Würzburg geboren und wuchs in Rom auf, wo sie sich schon früh für den Gesang und die Schauspielerei begeisterte. Sie erhielt in Italien Gesangsunterricht bei Elio Battaglia in Turin. Nach einem Studium der Theaterwissenschaften in London zog sie 2002 nach Berlin und studierte an der Hochschule für Musik Hanns Eisler bei Prof. Renate Faltin und Prof. Julia Varady. Sie besuchte Meisterklassen von Dietrich Fischer-Dieskau, Christa Ludwig und Thomas Quasthoff.

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Ihrem frühen Debüt auf der Opernbühne als Prinz Orlowsky (Die Fledermaus) an der Opfer Genf folgte ein Festengagement an der Deutschen Oper am Rhein, wo Theresa Kronthaler zwischen 2009 und 2012 u. a. als Hänsel (Hänsel und Gretel), Annio (La clemenza di Tito) und Dorabella (Così fan tutte) zu hören war. Ihr Debüt an der Frankfurter Oper gab sie als Sesto in Georg Friedrich Händels Giulio Cesare in Egitto, ihr Hausdebüt am Theater an der Wien erfolgte als Isoletta in Vincenzo Bellinis La Straniera an der Seite von Edita Gruberová und Marlis Petersen.

Von 2012 bis 2016 war Theresa Kronthaler festes Ensemblemitglied der Komischen Oper Berlin und wirkte dort u. a. in Produktionen wie Orpheus, Giulio Cesare, Xerxes, Figaros Hochzeit, Così fan tutte, La clemenza di Tito, Hoffmanns Erzählungen, Hänsel und Gretel und Die schöne Helena mit. Sie ist regelmäßiger Gast am Theater Bremen, wo sie in den vergangenen Jahren in der Titelpartie von Georges Bizets Carmen, als Marguerite in Hector Berlioz’ La Damnation de Faust und als Elisabetta in Gaetano Donizettis Maria Stuarda zu hören war. Internationale Aufmerksamkeit erregte Theresa Kronthaler durch ihre Teilnahme an Arno Schreiers Uraufführung von Hamletam Theater an der Wien unter Leitung von Michael Boder.

In der Spielzeit 2018/19 kehrte Theresa Kronthaler als Eglantine in Carl Maria von Webers Euryanthe wieder an das Theater an der Wien zurück und verkörperte an der Vlaamse Opera Antwerpen die Dame in Paul Hindemiths Cardillac. Einen besonderen Höhepunkt ihrer bisherigen Karriere stellte das darauffolgende Hausdebüt am Teatro Real in Madrid dar, wo sie als Clairon in einer Neuproduktion von Richard Straussʼ Capriccio zu hören war. Auch in der Spielzeit 2019/20 setzt Theresa Kronthaler ihre künstlerische Zusammenarbeit mit dem Theater an der Wien fort und wird neben dem Ferdinand in der Uraufführung von Christian Josts Egmont auch als Adalgisa in Vincenzo Bellinis Norma zu erleben sein.

Ihre Tätigkeit als gefragte Konzertsängerin abseits der Opernbühne führte sie bisher an eine Vielzahl von Orten, mit Auftritten u. a. in der Sankt Petersburger Philharmonie, der Berliner Philharmonie, dem Konzerthaus am Gendarmenmarkt, der Tonhalle Düsseldorf sowie auf Konzertreisen nach Italien, Spanien, in die Ukraine, die Schweiz und Ägypten. Bei den Dresdner Musikfestspielen gastierte sie als Solistin in Rossinis Petite Messe solenelle. Ihrem Debüt im Wiener Musikverein in Gustav Mahlers Symphonie Nr. 8 schloss sich eine ausgedehnte England-Tournee mit dem Brucknerorchester Linz unter Leitung von Markus Poschner an, wo Gustav Mahlers Symphonie Nr. 2 auf dem Programm stand. Unter Markus Poschner gastierte sie zudem in Wolfgang Amadeus Mozarts Requiem beim Orchestra della Svizzera Italiana. Weitere konzertante Höhepunkte der Spielzeit 2019/20 beinhalten Beethovens Symphonie Nr. 9 mit dem European Youth Orchester unter dessen Chefdirigenten Vasily Petrenko beim Grafenegg Festival, am Berliner Konzerthaus und dem Bozen Festival sowie beim Festival de La Chaise-Dieu unter Jérémie Rhorer und dessen Le Cercle de l’Harmonie. Mozarts Requiem steht bei konzertanten Auftritten in der Berliner Philharmonie und dem Wiener Konzerthaus im Mittelpunkt.

Theresa Kronthalers erstes Soloalbum mit dem Titel The Living Loving Maid ist 2015 bei Sony Classical erschienen und wird in der Spielzeit 2019/20 auch im Rahmen des Mosel Musikfestivals erklingen.

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