Künstler 2020

Matthias Bartolomey

– Violoncello

Matthias Bartolomey wurde 1985 in Wien geboren.

Im Alter von sechs Jahren erhielt er den ersten Cellounterricht bei seinem Vater, Franz Bartolomey. Er studierte in den Konzertfachklassen bei Prof. Valentin Erben an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien und bei Prof. Clemens Hagen am Mozarteum Salzburg.
Im Jahr 2000 gewann Matthias Bartolomey den 1. Preis und wurde Bundessieger bei Prima la Musica.

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2004 gewann er den 1. Preis bei Musica Juventutis.
2006 bekam er den 2. Preis beim Internationalen Brahms Wettbewerb in Pörtschach.
Im November 2009 verlieh ihm die Mozartgemeinde Wien den „Ernst-Schenk-Preis“ für junge Musiker. Beim österreichischen „Gradus ad Parnassum“-Wettbewerb erhielt er 2009 den „ESTA“-Preis für die beste Interpretation der Solosonate von György Ligeti.

2010 schloss er sein Masterstudium bei Prof. Clemens Hagen am Mozarteum Salzburg mit Auszeichnung ab.

2012 gründete er mit dem Geiger und Mandolaspieler Klemens Bittmann das Duo BartolomeyBittmann — progressive strings vienna.
Die Formation führt mit ihren Eigenkompositionen ihr stark in der klassischen Musiktradition verankertes Instrumentarium auf einen neuen Weg. Mit Spontanität und Improvisation der Rock- und Jazzästhetik verbinden sie intim groovende und kraftvoll rockende Elemente.
Zahlreiche Konzerttourneen haben das Duo u. a. bereits in die Berliner Philharmonie, die Elbphilharmonie Hamburg, das Muziekgebouw Amsterdam, den goldenen Saal des Musikverein Wien sowie zu vielen namhaften europäischen Festivals und in Länder wie die USA, Japan, Iran und Kenia geführt. Im März 2019 veröffentlichte BartolomeyBittmann nach ‚Meridian‘ und ‚Neubau‘ ihr drittes Studioalbum ‚Dynamo‘ bei ACT Music.
Matthias Bartolomey absolvierte Meisterkurse bei Mstislaw Rostropowitsch, Janos Starker, Patrick Demenga, Christoph Richter, Heinrich Schiff und bei Günther Pichler in Siena.

Im Zuge seiner solistischen Tätigkeiten arbeitete er u. a. mit dem Wiener Kammerorchester, der Wiener Kammerphilharmonie, dem Sinfonieorchester der Universität Mozarteum, dem Symphony in C Philadelphia und dem Istanbul Devlent Senfoni Orkestarsi zusammen.
Im Jahr 2014 spielte Matthias Bartolomey die selten aufgeführte Cellosonate von Sir André Previn mit dem Pianisten Clemens Zeilinger auf CD ein. Die Aufnahme ist beim Label ARS Produktion erschienen.
Im Juni 2018 gewann Matthias Bartolomey mit seinem Duo BartolomeyBittmann − progressive strings vienna den 2. Preis beim „BMW-Welt Jazz Award“ in München.
Zu seinen regelmäßigen Kammermusikpartnern zählen u. a. Benjamin Schmid, Helmut Deutsch, Matthias Schorn, Georg Breinschmid, Florian Willeitner und das Signum Saxophon Quartett.
Literarisch-musikalische Projekte gestaltete er mit Martina Gedeck, Isabel Karajan, Birgit Minichmayr, Ursula Strauss und Karl Markovics.

Für den Film „Wir töten Stella“ von Julian Pölsler spielte er 2017 die Sarabande aus der Suite Nr. 6 für Solo-Cello von J. S. Bach ein.
Im Bereich der Orchestermusik wirkte Matthias Bartolomey im Orchester der Wiener Staatsoper, bei den Wiener Philharmonikern, den Wiener Symphonikern, dem Tonkünstlerorchester Niederösterreich, beim Chamber Orchestra of Europe und dem Mahler Chamber Orchestra mit.
Seit 2010 spielt er als Solo-Cellist bei dem von Nikolaus Harnoncourt gegründeten Concentus Musicus Wien.
Als Lehrer ist Matthias Bartolomey seit vielen Jahren privat und als Leiter zahlreicher Workshops im In- und Ausland aktiv.
In seiner pädagogischen Tätigkeit stellt er stets seine vielfältigen kammermusikalisch und solistisch geprägten Erfahrungen in Verbindung mit neuen, progressiven und intuitiv-improvisatorischen Spieltechniken mit besonderem Fokus auf Groove, Rock und Jazz-Elemente.
Seit 2017 ist Matthias Bartolomey vermehrt auch als Komponist mit Fokus auf die Erweiterung des Cello-Repertoires und der damit verbundenen Entwicklung progressiver Spieltechniken tätig.
Matthias Bartolomey spielt ein Violoncello von David Tecchler, Rom 1727 und ist seit 2016 Endorsementartist bei LARSEN STRINGS.

www.matthiasbartolomey.at
www.bartolomeybittmann.at

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Blasmusik Windhag

– Musikkapelle

Erste Hinweise über eine Musikkapelle in Windhag gibt es aus dem Jahre 1916.
1963 wurde die erste einheitliche Bekleidung angeschafft, die dann 1972 durch die „Niederösterreich-Tracht“ abgelöst wurde.
Die Auftritte beschränkten sich anfangs noch sehr auf kirchliche Anlässe und sonstige Feierlichkeiten. Erst ab 1960 wurden erste Frühschoppenkonzerte im Ortsteil St. Ägyd abgehalten, und ab 1965 wurde bei den Schillerparkkonzerten im Rahmen des festlichen Sommers in Waidhofen/Ybbs konzertiert.

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1973 erfolgten die Gründung des Musikvereins Windhag und die Übernahme der Musikkapelle durch Kapellmeister Hermann Maderthaner.
In seiner Zeit als Kapellmeister konnte er aus einer 19-Mann-Kapelle eine Musikkapelle formen, die weit über die Grenzen Waidhofens und Niederösterreichs hinaus bekannt und geschätzt wurde.
So konnten in dieser Zeit zahlreiche Preise bei Wettbewerben und Wertungsspielen erreicht werden, u. a. bei den int. Musiktagen in Rastede, beim Blasorchesterfestival in Trencin, bei den NÖ Landeswertungsspielen und beim Bundesblasmusikbewerb in Feldkirchen.
Seit 1976 kann im eigenen Musikheim geprobt werden, welches 2006 durch einen neuen Probesaal erweitert wurde.

2003 übergab Hermann Maderthaner die Leitung der Kapelle an seinen Sohn Thomas Maderthaner.

Zum musikalischen Jahresablauf der TMK Windhag zählen u. a. ein Frühjahrskonzert, zwei Konviktgartenkonzerte im Sommer und ein Kirchenkonzert im Herbst.
Bei den jährlichen Marsch- und Konzertwertungen können immer wieder hervorragende Ergebnisse erzielt werden.

Unter der Leitung von Thomas Maderthaner gewann die TMK Windhag die NÖ Landeswertungsspiele 2009, 2012 und 2015. Auf Bundesebene konnte 2011 der 3. und 2017 der 2. Platz erreicht werden.

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Thomas Maderthaner

– Leitung Blasmusik Windhag

Thomas Maderthaner wurde 1972 in Waidhofen an der Ybbs geboren und erhielt ab seinem 8. Lebensjahr Klarinettenunterricht.

Er studierte am Anton Bruckner Konservatorium in Linz bei Prof. Gerald Kraxberger.
Meisterkurse besuchte er unter anderem bei H. Sparnay, E. Molinari, H. Klug.
Konzerte und Tourneen mit verschiedenen Orchestern und Kammermusikensembles (z. B. Wiener Johann Strauß Orchester, Stadttheater St. Pölten, Kurorchester Bad Hall, Kammerorchester Waidhofen an der Ybbs, Orchester der Herbsttage Blindenmarkt u. a.) führten Thomas Maderthaner nach Japan, China, Mexiko, in den Iran und viele andere Länder.

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2013 Mitwirkung beim RSO Wien als Kontrabassklarinettist im Rahmen der Salzburger Festspiele bei der österreichischen Erstaufführung der Oper „Gawain“ von H. Birtwistle.
Seit 1991 ist Thomas Maderthaner Lehrer für Klarinette im MSV Waidhofen-Ybbstal und leitet auch seit vielen Jahren sehr erfolgreich das dortige Jugendblasorchester „BLOWY“.
Seit 2003 ist er Kapellmeister der TMK Windhag.
2016−2018 studierte er Blasorchesterleitung bei Mag. Thomas Ludescher am Konservatorium Innsbruck.

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Adrian Eröd

– Bariton

Seit Jahren begeistert der junge Österreicher an seinem Stammhaus, der Wiener Staatsoper, und international Publikum und Presse gleichermaßen mit seiner Vielfältigkeit als Sänger.

Ob als Figaro in Rossinis Barbier von Sevilla („Die Sensation des Abends war Adrian Eröd als Figaro“, Wiener Zeitung) oder als Valentin in Gounods Faust („Adrian Eröd erzielt in berückender Klangschönheit den Triumph des Abends“, SZ), als Billy Budd („Adrian Eröd als exzellenter Billy … beeindruckt, ist traumhaft gut“, Kurier) oder als Lescaut in Massenets Manon („Allen voran zu nennen ist Adrian Eröd, als ein baritonal wie darstellerisch beeindruckender Lescaut“, FAZ).

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Unter Christian Thielemann sang er den Sixtus Beckmesser in Wagners Meistersinger von Nürnberg mit so durchschlagendem Erfolg, dass er 2009 von den Bayreuther Festspielen eingeladen wurde, diese Partie auch am grünen Hügel zu verkörpern. Inzwischen gastierte er mit dem Beckmesser auch in Zürich, Köln, Leipzig, Tokio und Amsterdam.
Seine Darstellung des Loge in der Wiener Produktion von Wagners Rheingold sorgte auch international für Aufsehen, bei den Bregenzer Festspielen feierte er einen sensationellen Erfolg als Shylock in der Uraufführung von André Tchaikovskys The Merchant of Venice, und 2014 debütierte er bei den Salzburger Festspielen als Faninal in Harry Kupfers umjubelter Inszenierung von Richard Straussʼ Rosenkavalier.

Seit seinem Debüt 2001 an der Wiener Staatsoper als Mercutio in Gounods Roméo et Juliette singt Adrian Eröd Partien wie Guglielmo, Conte Almaviva, Eisenstein, Albert (Werther), Frank/Fritz (Die tote Stadt), Olivier (Capriccio), die für ihn komponierte männliche Hauptpartie des Jason in der Uraufführung von Aribert Reimanns „Medea“ und den Prospero in der österreichischen Erstaufführung von Adès’ The Tempest.

Neben der Wiener Staatsoper sang er u. a. auch an der Semperoper Dresden (Olivier, Faninal, Ottokar), der Scala di Milano (Faninal), dem Teatro Fenice in Venedig (Harlekin), an der Hamburgischen Staatsoper (Pelléas), an der Oper Frankfurt (Prospero), der Tokyo National Opera (Don Giovanni, Guglielmo, Eisenstein), der Opéra de Paris (Olivier), der Staatsoper Budapest (Loge), der Houston Grand Opera (Don Giovanni) und der Chicago Lyric Opera (Dr. Falke).

Nach seiner Ausbildung an der Musikhochschule in Wien, wo er u. a. bei Walter Berry studierte, führte Adrian Eröds Weg vom Landestheater Linz über die Wiener Volksoper schließlich an die Staatsoper, die neben seinen kommenden internationalen Engagements auch weiter einen zentralen Platz in seiner künstlerischen Zukunft einnehmen wird.

In nächster Zeit wird er zum Beispiel wieder in der Tokyo National Opera (Eisenstein) sowie in Sevilla und Marseille zu erleben sein.
Neben seiner Tätigkeit auf der Opernbühne ist Eröd auch auf dem Konzertpodium äußerst erfolgreich.

So sang er unter Riccardo Muti und Nikolaus Harnoncourt mit den Wiener Philharmonikern, unter Sir Simon Rattle und Christian Thielemann mit den Berliner Philharmonikern, Orffs „Carmina Burana“ mit Fabio Luisi und Rafael Frühbeck de Burgos, Bachs „Magnificat“ und Brahms’ „Ein deutsches Requiem“ unter Helmut Rilling, Bachs „Johannespassion“ unter Philippe Jordan, Faurés „Requiem“ mit der Staatskapelle Dresden unter Myung-Whun Chung und Mendelssohns „Elias“ mit dem RSB unter Marek Janowski.
Er trat in der Suntory Hall Tokyo, im Concertgebouw Amsterdam, im Leipziger Gewandhaus, im Wiener Musikverein und Konzerthaus, beim Lucerne Festival, in Salzburg bei den Osterfestspielen und der Mozartwoche, der styriarte Graz sowie dem Beethovenfest in Bonn auf. (Zusammenarbeit u. a. mit Maximilian Schell, Klaus Maria Brandauer, Uri Caine, Andris Nelsons, Ingo Metzmacher, Ulf Schirmer, Thomas Hengelbrock, Marcello Viotti und dem ensemble modern).

Als Liedsänger ist Adrian Eröd, dem diese Kunstform besonders am Herzen liegt, bisher u. a. im Wiener und Grazer Musikverein, im Linzer Brucknerhaus, im Lisztzentrum Raiding, beim Tokyo Spring Festival und dem Carinthischen Sommer in Erscheinung getreten, dabei verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit mit dem Pianisten Helmut Deutsch.
Auf Tonträger erschienen Aufnahmen von Liedern Franz Liszts und Schuberts Winterreise sowie romantische Duette, die er gemeinsam mit seiner Frau Monica Theiss-Eröd eingespielt hat.

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Andrea Linsbauer

– Klavier

Christoph Wagner-Trenkwitz

– Moderation

Christoph Wagner-Trenkwitz ist Chefdramaturg der Volksoper Wien.

Er plant, schreibt, gestaltet und präsentiert Soireen, Matineen und Vorträge zu den großen Themen, Werken und Persönlichkeiten der Oper, Operette und des Musicals. Er entwickelt auch musikalische Specials für Hörfunk und TV, die er selbst präsentiert.

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Christoph Wagner-Trenkwitz übernimmt im Jahr 2020 die künstlerische Leitung der Schlossfestspiele Langenlois. Er zeichnet für die Jubiläumsproduktion anlässlich „25 Jahre Operette in Langenlois“ verantwortlich.

Bis Herbst 2016 war Christoph Wagner-Trenkwitz Intendant des Theatersommers Haag und verabschiedete sich mit der Produktion „Ein seltsames Paar“.

Wagner-Trenkwitz begeistert sein Publikum mit Charme, Witz und einem tiefen Verständnis und Wissen um das „Universum Musiktheater“. Als Moderator, Conférencier oder Darsteller ist er auf vielen Bühnen (u. a. Volksoper Wien, Wiener Staatsoper, Salzburger Festspiele, Berliner Staatsoper, Bregenzer Festspiele) zuhause.

Regelmäßig moderiert Christoph Wagner-Trenkwitz die Radio-Übertragung des Neujahrskonzertes der Wiener Philharmoniker.

Zahlreiche Publikationen haben den Buchautor Christoph Wagner-Trenkwitz im deutschsprachigen Raum bekannt gemacht, zuletzt die sehr persönliche Anekdotensammlung „Nochmal Schwan gehabt” (erschienen im Jahr 2015).

Mit „Es grünt so grün … – Musical an der Volksoper“ hat er ein Standardwerk geschaffen, das die Musical-Metropole Wien im Geiste Marcel Prawys zeigt. Regelmäßig ist er auch als (Lied-)Texter und Übersetzer tätig.

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Wiener Sextett

– Ensemble

Maddalena del Gobbo

– Baryton

Sebastian Führlinger

– Viola

David Pennetzdorfer

– Violoncello

Theresa Kronthaler

– Mezzosopran

Theresa Kronthaler wurde in Würzburg geboren und wuchs in Rom auf, wo sie sich schon früh für den Gesang und die Schauspielerei begeisterte. Sie erhielt in Italien Gesangsunterricht bei Elio Battaglia in Turin. Nach einem Studium der Theaterwissenschaften in London zog sie 2002 nach Berlin und studierte an der Hochschule für Musik Hanns Eisler bei Prof. Renate Faltin und Prof. Julia Varady. Sie besuchte Meisterklassen von Dietrich Fischer-Dieskau, Christa Ludwig und Thomas Quasthoff.

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Ihrem frühen Debüt auf der Opernbühne als Prinz Orlowsky (Die Fledermaus) an der Opfer Genf folgte ein Festengagement an der Deutschen Oper am Rhein, wo Theresa Kronthaler zwischen 2009 und 2012 u. a. als Hänsel (Hänsel und Gretel), Annio (La clemenza di Tito) und Dorabella (Così fan tutte) zu hören war. Ihr Debüt an der Frankfurter Oper gab sie als Sesto in Georg Friedrich Händels Giulio Cesare in Egitto, ihr Hausdebüt am Theater an der Wien erfolgte als Isoletta in Vincenzo Bellinis La Straniera an der Seite von Edita Gruberová und Marlis Petersen.

Von 2012 bis 2016 war Theresa Kronthaler festes Ensemblemitglied der Komischen Oper Berlin und wirkte dort u. a. in Produktionen wie Orpheus, Giulio Cesare, Xerxes, Figaros Hochzeit, Così fan tutte, La clemenza di Tito, Hoffmanns Erzählungen, Hänsel und Gretel und Die schöne Helena mit. Sie ist regelmäßiger Gast am Theater Bremen, wo sie in den vergangenen Jahren in der Titelpartie von Georges Bizets Carmen, als Marguerite in Hector Berlioz’ La Damnation de Faust und als Elisabetta in Gaetano Donizettis Maria Stuarda zu hören war. Internationale Aufmerksamkeit erregte Theresa Kronthaler durch ihre Teilnahme an Arno Schreiers Uraufführung von Hamletam Theater an der Wien unter Leitung von Michael Boder.

In der Spielzeit 2018/19 kehrte Theresa Kronthaler als Eglantine in Carl Maria von Webers Euryanthe wieder an das Theater an der Wien zurück und verkörperte an der Vlaamse Opera Antwerpen die Dame in Paul Hindemiths Cardillac. Einen besonderen Höhepunkt ihrer bisherigen Karriere stellte das darauffolgende Hausdebüt am Teatro Real in Madrid dar, wo sie als Clairon in einer Neuproduktion von Richard Straussʼ Capriccio zu hören war. Auch in der Spielzeit 2019/20 setzt Theresa Kronthaler ihre künstlerische Zusammenarbeit mit dem Theater an der Wien fort und wird neben dem Ferdinand in der Uraufführung von Christian Josts Egmont auch als Adalgisa in Vincenzo Bellinis Norma zu erleben sein.

Ihre Tätigkeit als gefragte Konzertsängerin abseits der Opernbühne führte sie bisher an eine Vielzahl von Orten, mit Auftritten u. a. in der Sankt Petersburger Philharmonie, der Berliner Philharmonie, dem Konzerthaus am Gendarmenmarkt, der Tonhalle Düsseldorf sowie auf Konzertreisen nach Italien, Spanien, in die Ukraine, die Schweiz und Ägypten. Bei den Dresdner Musikfestspielen gastierte sie als Solistin in Rossinis Petite Messe solenelle. Ihrem Debüt im Wiener Musikverein in Gustav Mahlers Symphonie Nr. 8 schloss sich eine ausgedehnte England-Tournee mit dem Brucknerorchester Linz unter Leitung von Markus Poschner an, wo Gustav Mahlers Symphonie Nr. 2 auf dem Programm stand. Unter Markus Poschner gastierte sie zudem in Wolfgang Amadeus Mozarts Requiem beim Orchestra della Svizzera Italiana. Weitere konzertante Höhepunkte der Spielzeit 2019/20 beinhalten Beethovens Symphonie Nr. 9 mit dem European Youth Orchester unter dessen Chefdirigenten Vasily Petrenko beim Grafenegg Festival, am Berliner Konzerthaus und dem Bozen Festival sowie beim Festival de La Chaise-Dieu unter Jérémie Rhorer und dessen Le Cercle de l’Harmonie. Mozarts Requiem steht bei konzertanten Auftritten in der Berliner Philharmonie und dem Wiener Konzerthaus im Mittelpunkt.

Theresa Kronthalers erstes Soloalbum mit dem Titel The Living Loving Maid ist 2015 bei Sony Classical erschienen und wird in der Spielzeit 2019/20 auch im Rahmen des Mosel Musikfestivals erklingen.

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Daniel Heide

– Klavier

Der aus Weimar stammende Pianist Daniel Heide zählt zu den gefragtesten Liedbegleitern und Kammermusikern seiner Generation. Seit seinem Studium an der Franz-Liszt-Hochschule seiner Heimatstadt bei Prof. Ludwig Bätzel und wegweisenden Anregungen bei Christa Ludwig und Dietrich Fischer-Dieskau konzertiert er in ganz Europa und Asien.

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Zu seinen ständigen Partnern zählen Sänger und Sängerinnen wie Andrè Schuen, Christoph Prégardien, Simone Kermes, Ingeborg Danz, Britta Schwarz, Roman Trekel und Tobias Berndt. Außerdem spielt er Liederabende mit Fatma Said, Sophie Harmsen, Sophie Klussmann, Marie Seidler, Hanno Müller-Brachmann, Luca Pisaroni, Melanie Diener, Ruth Ziesak, Johannes Weisser, Christian Immler, Stephan Genz, Sebastian Noack und Hans-Jörg Mammel.

Mit der deutsch-griechischen Mezzosopranistin Stella Doufexis verband ihn eine enge Zusammenarbeit. Ihre gemeinsam aufgenommene CD „Poemes“ mit Liedern von Claude Debussy erhielt den Preis der Deutschen Schallplattenkritik.
Als Partner in Sonatenabenden konzertierte er mit Solisten wie Tabea Zimmermann, Antje Weithaas, Wolfgang Emanuel Schmidt, Jens Peter Maintz, Friedemann Eichhorn, Barbara Buntrock, Julian Steckel, Isang Enders, Konstanze von Gutzeit, Benoit Fromanger, Danjulo Ishizaka u. a.

Einen wichtigen Impuls für seine Karriere als Liedbegleiter stellt 2011 die Gründung der Konzertreihe „Der lyrische Salon – Liederabende auf Schloss Ettersburg“ dar. Als pianistischer Partner einer Vielzahl renommierter Gesangssolisten hat er dort schon über 40 Liederabende aufgeführt.

Seine aktuelle CD mit Liedern von Robert Schumann, Hugo Wolf und Frank Martin, die er gemeinsam mit dem Südtiroler Bariton Andrè Schuen beim Label AVI aufgenommen hat, ist 2016 mit dem ECHO Klassikpreis in der Kategorie „Bester Nachwuchssänger“ ausgezeichnet worden.

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