Künstlerinnen und Künstler 2022

Benjamin Schmid

– Violine

Als einer der facettenreichsten Geiger seiner Generation arbeitet Benjamin Schmid heute mit allen herausragenden Orchestern und Dirigenten zusammen und ist besonders für sein immenses Repertoire mit über 75 Violinkonzerten bekannt. Dabei konzentriert er sich neben der konstanten Pflege aller großen Werke für Geige und Orchester besonders auf in Wien entstandene Werke und Komponisten wie Hartmann, Gulda, Korngold, Muthspiel, Szymanowski, Wolf-Ferrari, Lutoslawski und Reger. Die große Leidenschaft für den Jazz, die sich schon früh bemerkbar machte, spiegelt sich in seinem „Hommage à Grappelli“-Programm wider, das er in Jazz Venues genauso wie in klassischen Konzertsälen präsentiert.
Seit der Saison 2020/21 zum Artistic Director des Musica Vitae Chamber Orchestra in Schweden bestellt, wird diese fruchtbare Zusammenarbeit auch 2021/22 in einer ganzen Reihe spannender Play/Direct-Projekte fortgesetzt. Weitere Höhepunkte der laufenden Saison sind unter anderem Konzerte mit dem Mozarteumorcheter Salzburg, Naples Philharmonic Orchestra mit Andrey Boreyko und der Real Filharmonía de Galicia mit Juanjo Mena sowie erneute Auftritte beim MDR Musiksommer und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.
Eine besonders intensive künstlerische Zusammenarbeit verbindet den in Wien geborenen Musiker mit den Wiener Philharmonikern, mit denen er unter anderem 2004 die Salzburger Festspiele eröffnete. Daneben führte er mit dem Orchester Paganinis Violinkonzert in der Version von Fritz Kreisler unter Leitung von Valery Gergiev auf. Das Konzert wurde in mehr als 60 Ländern im Fernsehen ausgestrahlt und auf dem Label Deutsche Grammophon auf CD und DVD veröffentlicht.

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Rund 40 CDs hat Schmid inzwischen eingespielt, viele wurden, zum Teil mehrmals, mit dem Deutschen Schallplattenpreis, Echo Klassik Preis, Gramophone Editor’s Choice oder der Strad Selection ausgezeichnet. Ein Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik in der Kategorie „Orchestermusik & Konzerte“ wurde ihm für Aufnahmen des Violinkonzerts Ermanno Wolf-Ferraris verliehen, für Ligetis Konzert für Violine und Orchester erhielt er die Auszeichnung „Recording of the Month“ der Gramophone Editor’s Choice.
Schon in jungen Jahren gewann der österreichische Geiger mehrere große Wettbewerbe, unter denen der Londoner Carl Flesch Wettbewerb 1992 – in dem er Mozart-Preis, Beethoven-Preis und Publikumspreis zugleich errang – besonders erwähnenswert ist. Neben seiner Karriere als Solist hat Schmid eine Professur am Mozarteum Salzburg inne und unterrichtet Meisterklassen an der Hochschule der Künste Bern. Er war Mitglied der Jury beim Internationalen Musikwettbewerb für Violine der ARD 2017 und Vorsitzender der Jury beim Internationalen Leopold Mozart-Violinwettbewerb 2019.
Im Laufe seiner Karriere spielt Schmid regelmäßig mit renommiertesten Dirigenten wie Seiji Ozawa, Christoph von Dohnányi, Riccardo Chailly, Juri Temirkanov, John Storgårds oder Hannu Lintu sowie mit Orchestern wie Australian Chamber Orchestra, Concerto Köln, Philharmonia Orchestra, Royal Concertgebouw Orchestra, Gewandhausorchester Leipzig, Tonhalle-Orchester Zürich, St. Petersburger Philharmoniker, Toronto Symphony Orchestra, Washington National Symphony Orchestra, Naples Philharmonic und Naples Philharmonic Jazz Orchestra und das Curtis Institute Orchestra. In Asien trat er unter anderem mit dem New Japan Philharmonic und Singapore Symphony Orchestra auf.
Benjamin Schmid spielt den Ex-Viotti-Stradivari von 1718, den ihm die Österreichische Nationalbank zur Verfügung gestellt hat.

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Jeremias Fliedl

– Cello

Jeremias Fliedl wurde 1999 in Klagenfurt in eine künstlerisch vielseitige Familie geboren. Nach anfänglichen Studien bei Igor Mitrovic wurde Jeremias Fliedl 2014 in die Klasse von Heinrich Schiff aufgenommen, der ihn intensiv betreute und prägte. Seit 2017 studiert er bei Clemens Hagen an der Universität Mozarteum Salzburg. Zudem erhält er Unterricht von Julian Steckel an der Hochschule für Musik und Theater München.
Jeremias Fliedl blickt auf intensive solistische und kammermusikalische Aktivitäten zurück. Besonders hervorzuheben sind Engagements bei den Salzburger Festspielen, dem Carinthischen Sommer, den Musiktagen Mondsee, dem Festival Sankt Gallen, Konzerte im Wiener Musikverein, im Wiener Konzerthaus, im Konzerthaus Dortmund und in der Laeiszhalle Hamburg. Kommende Projekte umfassen Auftritte bei der Mozartwoche Salzburg und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.

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Als Solist arbeitete er mit Orchestern wie dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn, den Salzburger Orchester Solisten, den Zagreber Solisten, dem Zagreb Chamber Orchestra, der Beethoven Philharmonie, dem Kärntner Sinfonieorchester, der Academia Ars Musicae, dem Sandor Végh Institut Kammerorchester, der Webern Kammerphilharmonie, der Euro Symphony SFK, dem Sinfonieorchester der Philharmonie Olsztyn, dem Artsakh Sinfonieorchester und dem Kaunas City Symphony Orchestra.
Jeremias Fliedl ist mehrfacher Preisträger internationaler Wettbewerbe, darunter erster Preisträger bei den internationalen Cellowettbewerben in Liezen 2012 und 2014, bei Svirél 2014 in Slowenien und beim Antonio Janigro Wettbewerb in Kroatien, weitere Auszeichnungen erhielt er in Slowenien und Kärnten.
Jeremias Fliedl spielt das „Gendron, Lord Speyer “ Stradivari aus dem Jahr 1693, das ihm privat zur Verfügung gestellt wird.

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Dominik Wagner

– Bass

Als Stipendiat der Anne-Sophie Mutter Stiftung und ECHO Klassik Preisträger ist der junge Kontrabassist Dominik Wagner auf dem besten Weg, sein Instrument international in neuen Facetten zu präsentieren.

Er ist Preisträger bei nahezu allen Kontrabasswettbewerben. Hervorzuheben sind seine Erfolge bei dem renommierten ARD Musikwettbewerb und dem Eurovision Young Musicians Wettbewerb. Beim letzteren vertrat er Österreich und spielte im Finale Serge Koussevitzkys Kontrabass Konzert mit dem WDR Sinfonieorchester. Dieser Auftritt vor dem Kölner Dom wurde europaweit live ausgestrahlt.

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Als Solist trat Dominik außerdem mit Orchestern wie dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Münchner Kammerorchester, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, der Slowenischen Philharmonie und dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim auf. Das führte ihn in Konzertsäle wie den Musikverein Wien, das Konzerthaus Wien, das Konzerthaus Berlin, den Herkulessaal München und die Glocke in Bremen.
Zuletzt feierte Dominik einen großen Erfolg in den USA. Er gewann den internationalen Bradetich Wettbewerb, dessen Preise unter anderem CD Aufnahmen und ein Rezital in der Carnegie Hall beinhalten.
Um das Repertoire für sein Instrument zu erweitern, beschäftigt sich der junge Kontrabassist sehr viel mit zeitgenössischer Musik. So spielte er bereits die Uraufführungen mehrerer Kontrabasskonzerte, Werke für Kontrabass Solo und kammermusikalischer Literatur. Demnächst wird Dominik das Kontrabasskonzert von Georg Breinschmid mit dem Wiener Kammerorchester uraufführen.
Neben seinen solistischen Aktivitäten ist Dominik ein leidenschaftlicher Kammermusiker. So wurde sein Spiel gemeinsam mit der Klarinettistin Vera Karner in der Besetzung Klarinette, Kontrabass und Klavier mit mehreren Preisen ausgezeichnet, unter anderem dem Fanny Mendelssohn Förderpreis. Im Rahmen dieses Wettbewerbs nahmen die Beiden auch ihre erste CD „Gassenhauer Gassenbauer“ mit dem renommierten CD Label Berlin Classics auf. Außerdem konnte er durch das Great Talent Programm des Wiener Konzerthauses kammermusikalisch mit Musikern wie Elisabeth Leonskaja und Gerhard Schulz zusammenarbeiten. Ein ganz besonderes Projekt war auch der Trio Abend in der Besetzung Violine, Kontrabass und Schlagwerk mit Emmanuel Tjeknavorian und Christoph Sietzen.
Dominik Emanuel Wagner wurde 1997 in Wien geboren und begann dort im Alter von 5 Jahren seine musikalische Ausbildung, zunächst als Cellist, ab 2007 als Kontrabassist. Von 2009 bis 2015 hatte er Unterricht an der Wiener Musikuniversität bei Prof. Josef Niederhammer und Mag. Werner Fleischmann. Momentan studiert er bei Prof. Dorin Marc an der Musikhochschule Nürnberg.

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Kiron Atom Tellian

– Klavier

Kiron Atom Tellian wurde 2002 in Wien, Österreich geboren und begann mit fünf Jahren Klavier zu spielen. Kiron absolvierte den Hochbegabtenkurs an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (MDW) bei Prof. Alma Sauer von 2010 bis 2018. Seit 2018 studiert er im Vorbereitungslehrgang Klavier bei Prof. Vladimir Kharin.
Nach seinem Debut mit Orchester mit neun Jahren gewann Kiron zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben für Klavier, Kammermusik und Komposition in Österreich, Frankreich, Deutschland, Luxembourg, den Niederlanden, Italien, der Slovakei, Russland, England, den USA und Japan. Er konzertiert in vielen großen Konzertsälen.
Besonders hervorzuheben sind der erste Preis und Haydn Preis beim 17. Internationalen Klavierwettbewerb Ettlingen in Deutschland, der Grand Prize und Sonderpreise bei der X. Savshinsky International Music Competition in Sankt Petersburg, Russland, und drei erste Preise in drei Kategorien bei der Fifth Rosalyn Tureck International Bach Competition in New York City, USA.

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Kiron ist auch als Komponist tätig und wurde als solcher beim Wettbewerb „Jugend Komponiert“ mehrmals preisgekrönt. Seine aufgeführten Werke umfassen verschiedenste Besetzungen, von Werken für Solo Klavier, bis zu Werken für Simphonieorchester.
Als ein leidenschaftlicher Kammermusiker spielt Kiron unter anderen mit Julia Hagen, Benjamin Schmid, Emmanuel Tjeknavorian und Dominik Wagner. Ein besonderer Höhepunkt der vergangenen Spielzeit war sein Auftritt mit Chen Reiss und der Jungen Philharmonie Wien und ein Kammermusikabend im Wiener Musikverein mit Julia Hagen, Ursula Langmayr, Benjamin Schmid und Dominik Wagner. Weiters konzertierte er gemeinsam mit Emmanuel Tjeknavorian in der Shoe Factory in Zypern und bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern mit einer Live-Übertragung im Norddeutschen Rundfunk.

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Katharina Konradi

– Sopran

Die in Bischkek geborene Katharina Konradi ist die erste aus Kirgistan stammende Sopranistin im Lied-, Konzert- und Opernfach weltweit. 2009 begann sie ihre Gesangsausbildung bei Julie Kaufmann in Berlin, der ein Masterstudium in Liedgestaltung bei Christiane Iven und Donald Sulzen an der Hochschule für Musik und Theater München folgte. Meisterklassen bei Helmut Deutsch und Klesie Kelly-Moog gaben der Sopranistin weitere musikalische und künstlerische Impulse.

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2015 wurde Katharina Konradi für drei Jahre Mitglied im Ensemble des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, wo sie bereits viele wichtige Partien ihres Fachs sang: darunter Pamina, Gretel, Adele, Susanna, Zerlina und Nannetta. Infolge ihres bemerkenswerten Debüts in Hamburg (Ännchen in Webers Freischütz) wurde Katharina Konradi mit Beginn der Spielzeit 18/19 an die Hamburger Staatsoper engagiert, der sie immer noch angehört. Ebenfalls in der Spielzeit 18/19 debütierte sie als ‚Zdenka‘ in R. Strauss` Oper Arabella an der Semperoper in Dresden. Im Frühjahr 2021 gibt die Künstlerin ihren Einstand als ‚Sophie‘ in der Neuproduktion von Strauss‘ Rosenkavalier (Inszenierung: Barrie Kosky) an der Bayerischen Staatsoper in München, die erste Produktion des designierten Chefdirigenten Vladimir Jurowski. Im Sommer 2021 ist sie erneut bei den Bayreuther Festspielen als ‚Junger Hirte‘ im Tannhäuser (Inszenierung: Tobias Kratzer) zu Gast. Eine Neuproduktion von Mozarts Figaros Hochzeit in Lyon im Mai 2020 fiel leider der Corona-Absage zum Opfer.
Seit Herbst 2018 wird Katharina Konradi von der BBC im Rahmen des New-Generation-Artist-Programms über drei Jahre mit diversen Engagements und Aufnahmen in Großbritannien gefördert. Bereits der Gewinn des Deutschen Musikwettbewerbs 2016 war der Anstoß für wichtige Konzerte und Engagements bei renommierten Orchestern, wie dem NDR Elbphilharmonie Orchester, dem Orchestre de Paris, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Sinfonieorchester des MDR, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks sowie dem Balthasar-Neumann-Ensemble unter Dirigenten wie Thomas Hengelbrock, Manfred Honeck, Paavo Järvi, Kent Nagano und Daniel Harding.
In der kommenden Saison wird Katharina Konradi unter Thomas Hengelbrock eines ihrer Lieblingswerke, Ein deutsches Requiem von Johannes Brahms im Festspielhaus von Baden-Baden singen. Eine gemeinsame Tournee mit diesem Werk führt sie dann nach Hamburg, Bremen, Salzburg, Freiburg, Dortmund, Brüssel und Paris. Mozarts Requiem, das sie Ende Juni 2020 im Granada-Festival unter Leitung von Andrea Marcon aufführte, steht auch bei Konzerten mit der Antwerpener Philharmonie bei ihrer ersten Zusammenarbeit mit Ph. Herreweghe auf dem Programm. 
Ein großes Anliegen der jungen Sopranistin ist der Liedgesang. Mit unterschiedlichen Programmen gastierte sie mittlerweile u.a. bei der Schubertíada in Vilabertran, in der Liedreihe der Kölner Philharmonie und in Londons Wigmore Hall, wohin sie im Oktober 2020 zurückkehren wird. Erstmals wird sie Liederabende in der Hamburger Elbphilharmonie, im Boulez-Saal in Berlin und, zusammen mit der Mezzosopranistin Catriona Morison, beim Heidelberger Frühling geben. Gemeinsam mit dem Schumann-Quartett tritt sie in Madrid und Barcelona (Widmann, 5.Streichquartett und Schumann-Lieder op.107 in der Version von A. Reimann) auf. Katharina Konradi war Gast in der arte-Sendung „Stars von morgen“ bei Rolando Villazón und wirkte bei einer filmischen Dokumentation über Clara Schumann mit (Regie: Andreas Morell), die im September 2019 erstmals auf arte ausgestrahlt wurde.

https://www.ks-gasteig.de/de/konradi-biografie
https://www.katharina-konradi.com

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Ammiel Bushakevitz

– Klavier, Gitarre

Ammiel Bushakevitz ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe, u.a. des Internationalen Schubert Wettbewerbs Dortmund, des Internationalen Johannes Brahms Wettbewerbs Pörtschach, des Concours Léopold Bellan de Paris, des Wettbewerbs „Das Lied“ Berlin sowie des Internationalen Kunstlied-Wettbewerbs Stuttgart. Beim Wigmore Hall International Song Competition London 2013 wurden ihm sowohl der Pianisten-Preis als auch der Schubert-Preis verliehen.
 
Aus Jerusalem stammend, begann Ammiel Bushakevitz im Alter von vier Jahren Klavier zu spielen und wuchs in Südafrika auf. Er studierte an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig und an der Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris, Frankreich.
 

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Als Solist und Kammermusiker konzertierte er unter anderem in Addis Abeba, Amsterdam, Barcelona, Beijing, Brisbane, Casablanca, Dublin, Johannesburg, Kairo, Lissabon, London, Maputo, Mailand, Mexiko-Stadt, Montréal, New York, Paris, Reykjavik, Rom, Shanghai, Tel Aviv, Vancouver, im Vatikan, in Wellington, Wien, und Zürich. Er tritt bei bedeutenden Festivals auf, u.a. bei den Festspielen von Luzern, Salzburg und Bayreuth, dem Festival d’Aix-en-Provence, dem Festival Musica Classica de Montréal (Canada), dem Festival Pablo Casals (Barcelona), dem Heidelberger Frühling Festival, dem Leeds Piano Series, dem Jerusalem Schubertiade, dem Festival Pontino di Latina Roma, dem Festival Pitic in Mexiko und dem Melbourne Arts Festival (Australien).

Im Jahr 2013 veröffentlichte Ammiel Bushakevitz seine Debüt-Solo-CD, ein Album der Klavierwerke von Franz Schubert. Die Einspielung wurde zum Soundtrack des österreichischen Films Gwendolyn. Seither sind mehrere CD-Aufnahmen entstanden: Barcelona 2015 (Solfa Records), Jerusalem 2016 (BIS Records), Wien 2017 (Gramola) und Lissabon 2017 (Hänssler Classics).

Ammiel bietet regelmäßig Meisterklassen für junge Pianisten an, wie zum Beispiel an der Israelischen Musikakademie in Jerusalem, der University of Queensland (Australien), der University of Wellington (Neuseeland), der Beijing Conservatory (China), der Universitat de Barcelona (Spanien) und an der University of Colorado (USA) anbieten. In Kooperation mit dem Goethe Institut und der Alliance Française gibt er Benefizkonzerte und Meisterkurse für humanitäre Organisationen in Äthiopien, Marokko, Mexiko und Simbabwe.

Engagements der Saison 2018/2019 schließen Konzerttourneen in China, Australien, Neuseeland und den USA ein, sowie Aufführungen in der Wigmore Hall London, im Konzerthaus Berlin, im Shanghai Concert Hall und in der Salle Pleyel Paris. Ammiel Bushakevitz ist Mitglied der Société des Arts Sciences et Lettres de Paris, Alumnus des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, Ehrenmitglied des Richard-Wagner-Verbandes und Edison Fellow of the British Library, London.

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Thomas Gansch

– Trompete, Gesang

Thomas Gansch wurde am 31.12.1975 in St Pölten geboren, er wuchs in Melk an der Donau auf, wo er bei seinem Vater Johann Gansch Trompete lernte.
Mit 15 ging er nach Wien, um an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Konzertfach Trompete zu studieren. Während dieses Studiums gründete er 1992 gemeinsam mit Studienkollegen die Gruppe Mnozil Brass. Nach sechs Jahren Klassik entschloss Gansch sich 1997, das Studium zu beenden und wandte sich seiner großen Liebe, dem Jazz, zu.
Von 1998 bis 2006 spielte er im legendären Vienna Art Orchestra, das er noch heute als seine „wahre“ Studienzeit bezeichnet.
Neben zahllosen Kollaborationen mit Musikern aus der ganzen Welt und Auftritten in knapp 50 Ländern, komponiert er neben Mnozil Brass auch für verschiedenste andere Besetzungen. Thomas Gansch ist nicht nur einer der vielseitigsten Trompeter seiner Generation, sondern auch ein Entertainer durch und durch, der zwar immer den Schalk im Nacken trägt, dabei jedoch niemals die Musik aus den Augen verliert.

Wolfgang Muthspiel

– Gitarre, Gesang

Der Gitarrist Wolfgang Muthspiel (*1965) lebt in Wien und gilt als einer der einflussreichsten Gitarristen seiner Generation. Nach einer klassischen Ausbildung an der Geige, entdeckt er im Alter von 15 Jahren seine Liebe zur Gitarre. Das Interesse an eigener und improvisierter Musik führt in schließlich zum Jazz. Nach dem Studium bei Mick Goodrick am New England Conservatory und später am Berklee College of Music in Boston tourt er zwei Jahre lang mit dem Gary Burton Quintett und erspielt sich in der Jazzszene einen hervorragenden Ruf. Ab Mitte der 1990er Jahre lebt und arbeitet er in der Jazzhauptstadt New York. Zusammen mit Rebekka Bakken wagt er in dieser Zeit einfühlsame Ausflüge in die Welt der Popmusik, während er mit seinem Bruder das Elektronik-Projekt Muthspiel/Muthspiel verfolgt. Als begehrter Sideman fungiert er für Trilok Gurtu, Dhafer Youssef, Youssou N’Dour, Maria Joao, Dave Liebman, Peter Erskine, Paul Motian, Bob Berg, Gary Peacock, Don Alias, Larry Grenadier, John Patitucci, Dieter Ilg, das Vienna Art Orchestra und viele andere.

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Im Jahr 2000 gründet er das Label «Material Records», welches bis heute zahlreiche
Aufnahmen von Künstlerinnen und Künstlern mit internationalem Format veröffentlicht hat.
Nach der Europatour mit seinem neuen Quartett (2008) und dem Duo-Projekt «Friendly
Travelers» in Zusammenarbeit mit dem Drummer Brian Blade (2008), widmet sich Wolfgang Muthspiel vermehrt dem Trio «MGT» (Muthspiel – Grigoryan – Towner), welches, nach mehreren Konzertreisen, mit «From A Dream» ein vielbeachtetes Debüt-Album veröffentlicht.
Darüber hinaus komponiert er für verschiedene Ensembles wie das Klangforum Wien und, im Haydn-Jahr 2009, auch ein Auftragswerk für die Stiftung Esterházy. Er produziert
Einspielungen junger Musiker und leitete ab 2004 die Gitarrenklasse der Musikhochschule
Basel FHNW.
2017 gründete Muthspiel das Programm «Focus Year» am Jazzcampus Basel und ist seitdem künstlerischer Leiter dieses weltweit einzigartige Vertiefungsjahrs.
Im Juni 2012 erscheint die Einspielung des Projektes «Vienna Naked», ein Songprogramm, welches Muthspiel für Gitarre und Stimme komponiert hat. Mit «MGT» debütiert Muthspiel 2013 mit dem Album «Travel Guide» auf dem renommierten Münchner Label ECM. 2014 folgt dann sein Debüt als Bandleader bei ECM. Die Trio-Einspielung „Driftwood“ mit Brian Blade und Larry Grenadier löst ein umfangreiches Medien-Echo aus und im Jahr 2014 erhält Muthspiel einen eigenen Zyklus im Konzerthaus Wien. Mit dem Projekt Vienna World folgt 2015 eine weitere Gesangsaufnahme, in deren Verlauf er mit achtzehn Musikern in Rio de Janeiro, Buenos Aires, New York, Schweden und Wien konzertiert und aufnimmt.
Im Herbst 2016 erscheint «Rising Grace» auf ECM Records. Diese Quintettaufnahme mit Brad Mehldau, Ambrose Akinmusire, Brian Blade und Larry Grenadier ziert viele Besten-Listen des Jahres 2016, wird vom Downbeat Magazine mit fünf von fünf Sternen bewertet und beschert dem Wolfgang Muthspiel Quintet zahlreiche ausverkaufte Konzerte weltweit. 2018 legt das Quintett mit «Where The River Goes» nach, wobei Eric Harland am Schlagzeug zu hören ist, und konzertiert abermals ausführlich. Das 2019 ins Leben gerufene Wolfgang Muthspiel Large Ensemble prämiert im folgenden Jahr ein aus von Guillermo Klein neu arrangierten Muthspiel Stücken bestehendes Programm. Das 19-köpfige Ensemble vereint eruopäische Jazzgrößen mit virtuosen Vertretern der Kammermusik und tourt im Herbst desselben Jahres unter anderem in der Hamburger Elbphilharmonie und dem Wiener Konzerthaus.
Während einer gemeinsamen Japantour 2018 mit Scott Colley und Brian Blade
aufgenommen, erscheint im Frühjahr 2020 das Trioalbum «Angular Blues». Geplante US- und EU-Konzerte müssen aufgrund der Covid-19-Pandemie verschoben werden.
Unter Muthspiels zahlreichen Auszeichnungen befindet sich unter anderem der Hans Koller Preis für den Musiker des Jahres und die Auszeichnung zum europäischen Jazzmusiker des Jahres 2003. Darüber hinaus wählte ihn das Musicians Magazine unter die «Top Ten Jazz guitarists of the World».
Im Jahr 2021 wurde ihm der Deutsche Jazzpreis in der Kategorie „Saiteninstrumente International“ verliehen.

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Camille Bertault

– Voice

Camille Bertault (* 28. Juli 1986 in Paris) ist eine französische Schauspielerin und Jazzmusikerin.
Camille verbrachte ihre Kindheit in der Normandie und der Region Paris. Sie studierte Musik am Konservatorium und arbeitete auch als Klavierspielerin mit ihrem Vater, einem Toningenieur. Anfang 2010 studierte sie Jazz am Pariser Konservatorium. Im Jahr 2015 sang sie in einem Video auf Youtube über John Coltranes „Giant Steps“. Das Video wird mehr als 730.000 Mal auf dem Facebook-Account des Sängers gesehen, entdeckt von Jazzmusikern, dann vom britischen Radiosender Classic FM und France Musique.
Ein Label forderte sie auf, im April 2016 ein erstes Album, „En vie“ zu veröffentlichen, das sechs Kompositionen von ihr, alle Texte und Standards von Herbie Hancock, Wayne Shorter oder Duke Ellington enthält. Begleitet wird sie von einem Trio unter der Leitung des Pianisten Olivier Hutman.
Das zweite Album, „Pas de géant“ wurde im Januar 2018 veröffentlicht. Auf diesem Album fand Sie von rund zehn Musikern Begleitung, darunter dem Akkordeonisten Daniel Mille, dem Pianisten Dan Tepfer sowie dem Trompeter und Keyboarder Michael Leonhart, der die Arrangements mit ihr teilt.
Ihre Art zu singen ist ohne Vergleich: rasend schnell und unglaublich sanft, mit wilder Freiheit und müheloser Leichtigkeit. In verblüffender Weise verbindet sie Worte, Rhythmen und Noten, entlockt der schwelgerisch dargebotenen Musik, eine wahre Fülle von Bedeutungen.
Camille Bertault ist Frankreichs neuer Jazz-star – charmant, witzig und beispiellos virtuos!

David Helbock

– Piano, Electronics

David Helbock, am 28. Jänner 1984 in Vorarlberg geboren, begann im Alter von sechs Jahren Klavier zu spielen.
Nach einigen Jahren Klavierunterricht bei Nora-Calvo Smith an der Musikschule Feldkirch und bei Paul Winter am Jazzseminar Dornbirn wechselte er 1998 ans Konservatorium Feldkirch, um bei Prof. Ferenc Bognar klassisches Klavier zu studieren, wo er 2005 sein Konzertfach-Diplom mit Auszeichnung abschloss. 
Zusätzlich nahm David Helbock von 2000 bis 2008 Unterricht beim New Yorker Jazzpianisten Peter Madsen (Stan Getz, Joe Lovano, Fred Wesley,…), der sein Lehrer, Mentor und Freund wurde und mit dem er auch heute noch z.b. in der gemeinsamen Band „Mistura“ oder in Peter Madsen „Collective of Improvising Artists (CIA)“ zusammenspielt. Ebenso absolvierte David Helbock eine vierjährige Schlagzeug-Ausbildung und nahm drei Jahre lang Unterricht bei Fuat Kent (einem Schüler des bekannten zeitgenössischen Komponisten George Crumb) im Inside Pianospiel. 2007 war er ein Jahr lang Schüler von Thierry Lang an der Swiss Jazz School.
David Helbock ist mehrfacher Preisträger beim Jugendwettbewerb „Prima la Musica“. (klassisches Klavier) und 2006 gewann er mit dem HDV Trio den Wettbewerb „New Generation“ in Straubing (DE), und im selben Jahr veröffentlichte das Trio eine CD in der „Next Generation“ – eine Reihe des Kölner Labels „Doublemoon Records“ in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift „Jazzthing“. 

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David Helbock ist Preisträger beim weltgrößten Jazzpianosolo Wettbewerb des Jazzfestivals Montreux (CH) 2007 und 2010 und gewann dort außerdem den Publikumspreis. 2011 wurde ihm der „Outstanding Artist Award“, der wichtigste Förderpreis des Landes Österreich verliehen.
 David Helbock ist seit Beginn seiner Musikerlaufbahn außerdem als Komponist sehr aktiv. Neben Auftragskompositionen für z.B. Streichorchester, Kammermusik, Chöre oder Big Bands (z.b. mehrere Kompositionen für das klassische „Ensemble Plus“ oder den „Landesjugendchor Voices“) zählt ein großes „Jahreskompositionsprojekt“, in dem er ein Jahr lang jeden Tag ein neues Stück geschrieben hat, (Anfang 2010 ist das „Personal Realbook“ mit über 600 Seiten Musik erschienen) zu seinen Werken.
2018 durfte David Helbock im Auftrag des Konzerthauses Wiens eine Komposition für den jungen Cellisten Kian Soltani schreiben, die in vielen großen Konzerthäusern (Barbican London, Philharmonie Paris, Philharmonie Berlin) aufgeführt wurde.
Mittlerweile hat David Helbock knapp 20 CDs unter eigenem Namen als Leader veröffentlicht – fünf davon auf dem Berliner Label Traumton.
 Seit 2016 ist David Helbock Exklusiv-Künstler beim renommierten Münchner Label „ACT- Music“ – die erste veröffentlichte CD war „Into the Mystic“ im August 2016, für welche David Helbock unter anderem für den deutschen „Echo-Jazz“ nominiert wurde, 2018 erschien die zweite CD mit „Random/Control“. Im Herbst 2019 folgte eine Solopiano CD – „Playing John Williams“ und das neuste Album-Projekt 2021 nennt sich „The New Cool“ mit den deutschen Jazzmusikern Sebastian Studnitzky und Arne Jansen.
Von der CD „Think of Two“ mit dem Ensemble „Random/Control“ war die brasilianische Musiklegende Hermeto Pascoal so beeindruckt, dass er extra für diese CD ein Stück komponierte und in Brasilien aufnahm. Außerdem trat David Helbock 2014, 2016 und 2019 als Solist/Sideman des „Jazz Composer ́s Orchestra“ von Michael Mantler auf mehreren CD Produktionen des Labels ECM in Erscheinung, wo er den Klavierpart von Cecil Taylor von Mantlers legendärer Aufnahme von 1968 übernahm. 
Auf den bisher veröffentlichten CDs von David Helbock sind insgesamt über 100 Eigenkompositionen erschienen, die auf der ganzen Welt oft aufgeführt werden. David Helbock spielte Konzerte mit seinen eigenen Ensembles in Länder wie den USA, Kanada, Mexiko, Russland, Kasachstan, Kirgisistan, China, Mongolei, Südkorea, Philippinen, Indonesien, Malaysia, Singapur, Indien, Südafrika, Äthiopien, Kenia, Senegal, Marokko, Tunesien, Israel, Iran, Brasilien, Argentinien, Chile, Australien und überall in Europa. So präsentierte er seine Musik auf bekannten Festivals wie z.B. dem Montreux Jazzfestival, mehrmals auf dem Java Jazzfestival Jakarta, dem Jarasum Jazzfestival Seoul, dem Melbourne Jazzfestival, dem North Sea Jazzfestival, dem Eurojazzfestival Mexico City, dem Providencia Jazzfestival Santiago de Chile,  allen großen Jazzfestivals in Kanada (Toronto, Montreal, Vancouver, Ottawa), den Jazzwochen Burghausen, dem Moers Festival, dem Jazzfestival Saalfelden – um nur einige zu nennen. 

Camille Bertault & David Helbock

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Miriam Kutrowatz

– Sopran

Die Sopranistin Miriam Kutrowatz ist Mitglied des Jungen Ensembles des Theater an der Wien (JET), wo sie als Idaspe in A. Vivaldis Il Bajazet ihr höchst erfolgreiches Debüt in der Wiener Kammeroper gab. In dieser Saison wird sie ebenda unter anderem als L’Amour  (Gluck, Orphée)und Zerlina (Mozart, Don Giovanni) sowie als Marie (Lortzing, Der Waffenschmied) und Niece 1 (Britten, Peter Grimes) am Theater an der Wien zu erleben sein.
Bei den Salzburger Festspielen 2021 gab Miriam Kutrowatz ihr Debüt in der Kinderoper „Vom Stern der nicht leuchten konnte“ (E. Naske, E. Baumann) wo sie die Titelpartie des Sterns verkörperte. („…allen voran Miriam Kutrowatz, die mit glasklarem Sopran dem schüchternen Stern ihre Stimme gibt.“ Der Standart)

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Bei der Styriarte 2020 war die Sopranistin unter Michael Hoffstetter als Zerlina in Mozarts Don Giovanni zu erleben. In der diesjährigen Ausgabe des steirischen Festivals sang sie unter Jordi Savall in G. F. Händels Dixit Dominus und A. Vivaldis Magnificat.
Miriam Kutrowatz ist bereits im Wiener Konzerthaus in verschiedenen Programmen unter Phillipe Jordan, Andres Orosco-Estrada, Erwin Ortner und Heinz Ferlesch auf der Bühne gestanden. Sie wird in der kommenden Saison dort in J. Haydns Schöpfung zu hören sein.
Vergangene Projekten dort waren die Kantate Exultate Jubilate und das Requiem in d-moll (W. A. Mozart) sowie das Benefizkonzert 2020 an der Seite von P. Beczala.
Ihr Debüt im  goldenen Saal des Musikvereins Wien wird Miriam Kutrowatz im November unter Martin Haselböck mit Mozarts Requiem in d-moll geben.
Sie interpretierte Werke wie die Kantate Mirjams Siegesgesang und Der Hochzeitsbraten von F. Schubert, die große Messe in c-Moll und das Requiem in d-Moll von W. A. Mozart, die Partie der Filia in G. Carissimis Jephte, sowie die Chorsymphonie op.80 von Ludwig van Beethoven in der Philharmonie de Paris.
Vergangene Rollen auf der Opernbühne waren außerdem die Alinda in Cavallis Il Giasone, Gretel in Humperdincks Hänsel und Gretel im Schlosstheater Schönbrunn und Morgana in Händels Alcina beim Festivalsommer „JOpera“.
Miriam Kutrowatz ist mehrfache Preisträgerin beim Internationalen Cesti-Gesangswettbewerb für Barockoper 2019 der Innsbrucker Festwochen und Semifinalistin beim Glyndenbourne Opera-Cup 2020.
Sie schloss Ihren Bachelor bei KS Edith Lienbacher an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien ab und setzt ihr Masterstudium bei Florian Boesch fort. Sie besuchte Meisterkurse unter anderem bei Marjana Mijanovic und Malcolm Martineau und erhielt Unterricht in zeitgenössischem Tanz bei der österreichischen Choreografin Doris Uhlich.

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Eduard Kutrowatz

– Klavier

Die Vielseitigkeit als Musiker war für Eduard Kutrowatz stets von zentraler Bedeutung. So beschäftigte er sich neben Klavier viele Jahre intensiv mit dem Klangkörper Chor und studierte darüber hinaus Schlagwerk und Gesang. Seit 1987 ist er Lehrer an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.

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Mit seinem Bruder Johannes bildet er seit vielen Jahren eines der international erfolgreichsten Klavierduos. Zahlreiche CD-Aufnahmen (mit Werken von Schubert, Liszt, Brahms, Gershwin, Bernstein, Strauss, Sakamoto und Piazzolla) dokumentieren diese enge künstlerische wie menschliche Zusammenarbeit. Von 2001 bis 2015 waren die beiden Brüder künstlerische Leiter des von ihnen gegründeten Festivals „Klangfruehling Burg Schlaining“ sowie seit 2007 des Festivals „Klangsommer Yamanakako“ in Japan. 2009 übernahmen Eduard und Johannes Kutrowatz die Intendanz des „Internationalen Liszt Festivals“ am Liszt-Geburtsort Raiding.
Das solistische Repertoire von Eduard Kutrowatz offenbart seine Vorliebe für Romantik und Jazz. Die Arbeit mit Sängern und Chören, sowie Kammermusik in verschiedensten Formationen war ihm seit Beginn seiner Karriere als Pianist ein wichtiges Anliegen. Zu seinen Partnern zählen unter anderem die Sänger Elisabeth Kulman, Ildiko Raimondi, Angelika Kirchschlager, Juliane Banse, Malin Hartelius, Herbert Lippert und Adrian Eröd, der Wiener Kammerchor, der Chorus Sine Nomine und der Frauenchor Il Canto Novosibirsk, der Geiger Christian Scholl, der Cellist Franz Bartolomey, der Saxophonist Edgar Unterkirchner, sowie die Schauspieler Wolfgang Böck, Andrea Eckert, Peter Matic, Chris Pichler, Katharina Stemberger und Katharina Straßer.

Konzerte führten ihn unter anderem zu namhaften Festivals wie Salzburger Festspiele, Styriarte, Schubertiade Schwarzenberg, Tokio Spring Festival, Kuhmo Festival (Finnland), Festival internationale di musica camera Cervo (Italien), sowie in international renommierte Konzertsäle wie Musikverein und Konzerthaus Wien, Wigmore Hall London, Suntory Hall Tokio, Centre of the Arts Toronto, Carnegie Hall New York oder Franz Liszt Konzertsaal Raiding.
Seit einigen Jahren tritt Eduard Kutrowatz als Komponist in Erscheinung.

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