Künstlerinnen und Künstler 2026

Gerti Drassl

Gerti Drassl wurde 1978 in Bozen geboren. Sie absolvierte zunächst eine Ausbildung in klassischem Ballett sowie modernem Tanz und studierte Kunstgeschichte in Wien. 1998 wurde sie am Max Reinhardt Seminar Wien aufgenommen, wo sie ihre Schauspielausbildung 2002 abschloss. Seither spielt sie immer wieder am Theater in der Josefstadt in Wien und gastierte an diversen Bühnen, darunter am Stadttheater Bozen, Stadttheater Klagenfurt, Landestheater Niederösterreich sowie Schauspiel Dortmund. Zu ihren zahlreichen bisherigen Theaterrollen zählten u. a. Julia in Romeo und Julia (Stadttheater Bozen), Eve in Der zerbrochne Krug (Sommerspiele Kottingbrunn), Lisa in Der Schüler Gerber(Landestheater Niederösterreich), Marianne in Geschichten aus dem Wiener Wald(Sommerspiele Perchtoldsdorf), Julie in Liliom (Schloss-Spiele Kobersdorf) sowie am Theater in der Josefstadt Marie in Heimliches Geld, Heimliche Liebe, Hedwig in Die Wildente, Laura in Die Glasmenagerie, Barblin in Andorra und Nina in Die Möwe, Salome Pockerl in Der Talisman, Erna in Kasimir und Karoline und Franziska Jägerstätter in Jägerstätter; zuletzt war sie hier u. a. als Gina Ekdal in Die Wildente(2017) in der Regie von Mateja Koležnik zu sehen.

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Gerti Drassl hat Rollen in zahlreichen Film-, Fernseh- und Hörfunkproduktionen übernommen und stand u. a. in Das Tagebuch der Anne Frank (Regie: Hans Steinbichler, 2015), Baumschlager (Regie: Harald Sicheritz, 2016), Angelo (Regie: Markus Schleinzer, 2017), Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein (Regie: Rupert Henning, 2017), Der Trafikant (Regie: Nikolaus Leytner, 2017) und Abbi Fede(Regie: Giorgio Pasotti, 2018) vor der Kamera; von 2014 bis 2017 spielte sie eine der Hauptrollen in der Serie Vorstadtweiber (Regie: Sabine Derflinger).
Zu ihren zahlreichen Auszeichnungen zählen u. a. 2003 der Nestroy-Preis in der Kategorie „Beste Nachwuchsschauspielerin“ (für Die Wildente), 2005 der Undine Award in der Kategorie „Beste weibliche Darstellerin“ (für Mein Vater, meine Frau und meine Geliebte), 2006 der Romy in der Kategorie „Shooting Star“, 2013 der Deutsche Schauspielerpreis als „Beste Schauspielerin“ (für ihre Rollen in Das Wunder von Kärnten und Spuren des Bösen), 2016 der Österreichische Filmpreis in der Kategorie „Beste weibliche Nebenrolle“ (für Ma Folie) und 2017 der Deutsche Schauspielerpreis als „Beste Schauspielerin in einer komödiantischen Rolle“ (für Vorstadtweiber). 2017 wurde sie für ihre Rolle in Mateja Koležniks Inszenierung der Wildente für den Nestroy-Preis in der Kategorie „Beste Schauspielerin“ nominiert.

2019 war Gerti Drassl das erste Mal bei den Salzburger Festspielen zu Gast.

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Maddalena Del Gobbo

– Gambe

Maddalena Del Gobbo ist eine vielseitige Künstlerin, die Violoncello, Viola da Gamba und Baryton spielt. Sie ist eine international anerkannte Solistin, bekannt für ihre Ausdruckskraft und ihren unverwechselbaren Klang. Sie hat drei Alben bei der Deutschen Grammophon veröffentlicht und wurde für internationale Preise der klassischen Musik nominiert. Ihr neuestes Album, „Maddalena in Wonderland“ wird bei Supreme Classics erscheinen.
In den letzten Jahren konzentrierte sie sich hauptsächlich auf die Viola da Gamba – aus Liebe zur Barockmusik und auch, um dieses wunderschöne Instrument einem breiteren Publikum näherzubringen. Nun möchte sie sich wieder verstärkt auch dem klassischen und romantischen Repertoire für Violoncello widmen, für das sie durch ihre Erfahrung mit Alter Musik einen besonderen Zugang entwickelt hat.
Im Jahr 2020 gab Maddalena das erste Solorezital für Viola da Gamba in Istanbul seit der Barockzeit. 2022 spielte sie das erste Alte-Musik-Konzert in der neuen Konzerthalle CSO ADA in Ankara.
Als Solistin trat sie unter anderem bei den Salzburger Festspielen, den Festivals „Barocktage Melk“ und „Bayreuth Baroque“, im Wiener Musikverein, beim Innsbrucker Festival für Alte Musik sowie bei weiteren bedeutenden Festivals und Konzertreihen auf.
Mit der Viola da Gamba spielt sie außerdem im Trio mit Tamás Varga (Solocellist der Wiener Philharmoniker) und Robert Bauerstatter (Bratsche, Wiener Philharmoniker), einer Formation, die sich auf die Musik von Joseph Haydn und weiteren Komponisten am Hof des Fürsten Esterházy spezialisiert hat.

Ewald Donhoffer

– Cembalo

Der Cembalist und Dirigent Ewald Donhoffer erhielt seine Ausbildung an den beiden Musikuniversitäten seiner Heimatstadt Wien: Cembalo bei Wolfgang Glüxam und Gordon Murray, Orchesterdirigieren bei Georg Mark, sowie Orgel und Kirchenmusik. Danach sammelte er erste Erfahrungen am Theater an der Wien; er war regelmäßig Assistent von Fabio Luisi, Bertrand de Billy u.a. Seit 2005 entfaltet er eine rege Konzerttätigkeit als Dirigent und Cembalist (Wr. Symphoniker, Staatskapelle Dresden, RSO Wien, Mozarteum Orchester Salzburg, Theater an der Wien, Wiener Volskoper, styriarte, Salzburger Festspiele, Festival Utrecht, Theater in Bonn, Dresden, Erfurt, Leipzig, Regensburg u.a.) und hatte Lehraufträge an den den Musikuniversitäten in Wien und Graz inne. Zuletzt standen Konzerte im Wr. Konzerthaus, mit der Neuen Lausitzer Philharmonie in Görlitz, den Brandenburger Symphonikern, bei der styriarte und bei den Europäischen Wochen Passau, sowie Aufnahmen zur bereits dritten CD für die Deutsche Grammophon mit Maddalena del Gobbo auf dem Programm.

Max Simonischek

– Rezitation

geboren 1982 in Berlin,Schauspielstudium an der Universität Mozarteum in Salzburg.
Engagements u.a.: Wiener Burgtheater, Maxim Gorki Theater Berlin, Münchner Kammerspiele, Salzburger Festspiele, Bregenzer Festspiele, Schauspielhaus Stuttgart und Frankfurt, Deutschen Theater Berlin, wo er mit Regiesseuren wie Andreas Kriegenburg, Andrea Breth, Stephan Kimmig, Johan Simons, und Jan Bosse zusammen arbeitete.

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Neben Lesungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, steht er regelmäßig für Film und TV vor der Kamera, etwa als Kommissar in der eigenen ZDF TV-Reihe „Laim“, „Hindenburg“ oder „Gotthard“.
Sowie in den Kinofilmen „Der Verdingbub“, „Am Hang“, „Akte Grüninger“, „Die Göttliche Ordnung“ und „Zwingli“.
2015 inszenierte und spielte Max Simonischek erstmals am Zürcher Neumarkt Theater Kafkas „Der Bau“, den er folgend u.a. am Burgtheater Wien, den Salzburger Festspielen, am Schasupiel Frankfurt zeigt und jetzt auch am Landestheater Innsbruck zur Aufführung bringt. Weitere Inszenierungen als Regiesseur folgten am Landestheater Innsbruck sowie am Staatstheater Cottbus.

Max Simonischek erhielt für seine Theaterarbeiten den Wiener Theaterpreis Nestroy, den Friedrich Luft Preis für die beste Berliner Inszenierung.
Für seine Filmarbeiten den Deutschen Fernsehpreis für „Hindenburg“, sowie den Schweizer Fernsehpreis für „Verdingbub“, als auch zwei Nominierungen zum Schweizer Filmpreis als Bester Hauptdarsteller.

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Simon Frick

– Electric Violin, Electronics

Simon Frick, geboren 1983 in Bludenz, absolvierte seine Studien an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz.
Er ist als konzertierender Geiger und E-Geiger im Jazz, im Rock, in der freien sowie in der neuen Musik im In- und Ausland aktiv.
Simon Frick hat sich in seiner instrumentalistischen Tätigkeit auf Improvisation, die Umsetzung unterschiedlicher Jazz- und Rocksprachen auf Streichinstrumenten sowie Erweiterungsmöglichkeiten des Geigenspiels durch alternative Spieltechniken und elektroakustische Effektgeräte spezialisiert. Das 2014 veröffentlichte Soloalbum „Simon Frick Solo“ präsentiert den dabei entstandenen neuartigen Klangkosmos. Zudem war er an zahlreichen weiteren CD-Produktionen in unterschiedlichen Formationen beteiligt.
2015 wurde Simon Frick von „Musik in der Pforte“ als Komponist für klassische Musiker:innen entdeckt und in weiterer Folge an Konzerthäusern in Österreich, Deutschland und der Schweiz (z.B. Tonhalle Zürich, MuTh Wien, u.a.) aufgeführt. Seit 2018 ist er kompositorisch und als Musiker auch für interdisziplinäre Projekte wie Tanz-, Theater- und Opernproduktionen tätig. So wurde er mit seinem Effektinstrumentarium 2020 am Theater Kosmos in Bregenz, 2021/22/23 am Volkstheater in Wien und 2023/24 an der Volksoper in Wien engagiert.

Philipp Hochmair

Philipp Hochmair entdeckte seine Leidenschaft für Literatur, Film und Theater bereits als Jugendlicher und studierte Schauspiel am renommierten Max-Reinhardt-Seminar in Wien, in der Meisterklasse von Golden Globe Gewinner Klaus Maria Brandauer, sowie an der National Academy of Dramatic Arts CNSAD in Paris. Seine Theaterengagements mit der Übernahme der wichtigsten klassischen Rollen führten ihn an die renommiertesten Häuser in Europa wie dem Schauspielhaus Zürich, dem Théatre VIDY in Lausanne, als jahrelanges Ensemblemitglied an das Thalia Theater in Hamburg sowie an das Burgtheater in Wien, wo er in die Ehrengalerie aufgenommen wurde.

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Kurzfristig sprang er 2018 bei den Salzburger Festspielen für die Titelrolle des Jedermann ein und wurde dafür von Publikum und Kritik zu Recht gefeiert. Er tritt bis heute regelmäßig mit eigenem Soloprogramm moderner Interpretationen wie dem Jedermann von Hugo von Hofmannsthals sowie mit Balladen von Schiller, in Begleitung seiner Rockband Die Elektrohand Gottes, auf Theaterfestivals und den bedeutendsten Bühnen im In- und Ausland auf. Neben seiner Theaterkarriere verzeichnet er seit 2001 Erfolge im Kino in Oliver Hirschbiegls viel beachtetem Das Experiment und im Fernsehen mit Die Manns – Ein Jahrhundertroman von Heinrich Breloer. Weitere Engagements im Kino folgten u. a. in Winterreise von Hans Steinbichler, Ich war noch niemals in New York von Philipp Stölzl, Glück gehabt von Peter Payer, um nur einige wenige zu nennen. Für seine sensible und intensive Darstellung der männlichen Hauptrolle in Kater von Händl Klaus erhielt er 2017 den Schauspielerpreis auf der Diagonale – Festival des Österreichischen Films, in Graz. Sein internationales Kinodebüt feierte Hochmair in der Produktion Candelaria von J.H. Hinestroza, die 2016 in Kuba entstand. Aus dem deutschen und österreichischen Fernsehen ist Philipp Hochmair spätestens seit dem großem Erfolg der Serie Vorstadtweiber (2015 – 2021) nicht mehr wegzudenken, in der er über 6 Staffeln grandios einen zynischen homosexuellen Politiker verkörperte. In der 3. Staffel der hochgelobten ARD-Serie Charité (2021) übernahm er die Rolle des österreichischen Gerichtsmediziners Professor Prokop und bewies hier erneut seine darstellerische Vielfalt. Sein eigenes Format erhielt er 2018 mit der Krimireihe Blind ermittelt mit bislang 9 Filmen, in der er als scharfsinniger, blinder Sonderermittler die Wiener Polizei unterstützt. Für diese Rolle gewann er bereits 2019 den Österreichischen Fernsehpreis ROMY. Im ZDF-Historienfilm Die Wannseekonferenz (2022) brillierte er in der Figur des SS-Obergruppenführers Reinhard Heydrich, des Leiters der Wannseekonferenz. Für seine herausragende schauspielerische Leistung erhielt er dafür im April 2022 seine zweite ROMY in der Kategorie Kino/TV-Film und wurde im April 2023 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Hochmair spricht vier Sprachen – neben Deutsch und Englisch sowohl Französisch als auch Spanisch. Er lebt in Berlin.

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Mechthild Großmann

Mechthild Großmann, zählt zu den profiliertesten Theater-, Film- und Fernsehschauspielerinnen in Deutschland
Von 1969 bis 1973 gehörte sie dem Ensemble des Theaters Bremen an, von 1973 bis 1975 folgte ein Engagement am Staatstheater Stuttgart. Im Jahr 1976 arbeitete Großmann ein erstes Mal mit Pina Bausch zusammen. Von 1977 bis 1979 war sie am Schauspielhaus Bochum. Im Anschluss daran war Mechthild Großmann viele Jahre als festes Mitglied und schließlich bis 2017 als Gast Teil des Tanztheaters Pina Bausch; sie war »Nichttänzerin« des Ensembles. Gastspiele mit der Compagnie führten sie rund um die Welt. In der Spielzeit 2017/18 spielte Großmann am Schauspiel Frankfurt. Großmann trat in zahlreichen Filmen unter der Regie von z.B. Rainer Werner Fassbinder, Caroline Link oder Elfie Mikesch auf.
Spätestens seit 2002 ist Großmann einem breiten Publikum durch ihre Rolle der Staatsanwältin im Tatort Münster bekannt geworden.
Mit ihrer markanten Stimme verleiht Mechthild Großmann zahlreichen Hörbüchern einen unvergleichlichen Charakter, außerdem tritt sie immer wieder mit Lesungen auf. Zehn Semester lang unterrichtete sie als Dozentin für Tanzgeschichte und Schauspiel an der Folkwang Universität in Essen. 2007 wurde Großmann mit dem Darstellerpreis der Hessischen Theatertage für ihre Rolle der Martha in »Wer hat Angst vor Virginia Woolf?« ausgezeichnet. 2015 und 2016 wurde ihr der Kinderhörbuchpreis BEO verliehen. Mechthild Großmann lebt in Hamburg.

Gottlieb Wallisch

– Klavier

Der aus Wien stammende Gottlieb Wallisch stand mit sieben Jahren zum ersten Mal auf der Konzertbühne und debütierte im Alter von zwölf Jahren im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins. Lehrer wie Heinz Medjimorec, Pascal Devoyon oder Oleg Maisenberg haben seinen musikalischen Weg mitbestimmt.

Ein Konzert unter der Leitung von Lord Yehudi Menuhin gab 1996 den Startschuss zu Wallischs internationaler Karriere: Mit der Sinfonia Varsovia führte der damals 17-Jährige in Wien das 5. Klavierkonzert von Beethoven auf. Seitdem ist Wallisch in den wichtigsten Sälen und Festivals der Welt zu Gast: Carnegie Hall New York, Wigmore Hall London, Kölner Philharmonie, Tonhalle Zürich und im NCPA Beijing, aber auch beim Klavierfestival Ruhr, Beethovenfest Bonn, Lucerne Festival, Salzburger Festspiele, Dezember-Nächte in Moskau und dem Singapore Arts Festival. Unter den Dirigenten, mit denen er als Solist auftrat, sind Giuseppe Sinopoli, Sir Neville Marriner, Dennis Russell Davies, Kirill Petrenko, Louis Langrée, Lawrence Foster, Mathias Bamert und Bruno Weil.

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Auch die Liste der Orchester, mit denen er spielte, führt große Namen, darunter die Wiener Philharmoniker, Wiener Symphoniker, Royal Liverpool Philharmonic, Gustav Mahler Jugendorchester, hr-sinfonieorchester, BBC National Orchestra of Wales, Festival Strings Lucerne, Franz Liszt Kammerorchester Budapest oder das Stuttgarter Kammerorchester.

Neben seiner Konzerttätigkeit auf dem modernen Flügel widmet sich Gottlieb Wallisch seit einigen Jahren intensiv der Interpretation auf historischen Klavieren. Auf diesem Gebiet konnte er z.B. mit Christopher Hogwood und der Camerata Salzburg, dem Musica Angelica Baroque Orchestra Los Angeles oder dem Orchester Wiener Akademie unter Martin Haselböck zusammenarbeiten. Seine Gesamteinspielung aller Beethoven-Klavierkonzerte auf historischen Hammerflügeln mit dem Orchester Wiener Akademie, 2020 bei „cpo“ erschienen, wurde für den Opus Klassik-Preis nominiert.

Die Vorliebe für die Musik der 1920/-30er-Jahre und damit oft verbundene Wiederentdeckung von Werken verfemter Komponisten ist ein weiteres Feld der künstlerischen Arbeit von Gottlieb Wallisch, dokumentiert durch Weltersteinspiel-ungen von Jaromír Weinberger, Hans Gál, Erich Zeisl und aktuell Wilhelm Grosz.

Gottlieb Wallisch ist seit 2012 „Steinway Artist“. Von 2010 bis 2016 leitete er eine Klavierklasse an der Haute École de Musique de Genève, 2016 folgte er einem Ruf auf eine Professur an die Universität der Künste Berlin.

www.gottliebwallisch.com

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Stefanie Reinsperger

Stefanie Reinsperger ist eine vielfach ausgezeichnete Schauspielerin, die auf den großen Theaterbühnen ebenso zu Hause ist, wie in Kino und Fernsehen. Seit 2014 spielt sie am Wiener Burgtheater u.a. in Elfriede Jelineks „Die Schutzbefohlenen“ und die Kaiserin von Österreich in “Elisabeth!”. Am Berliner Ensemble verkörpert sie u.a. die Maulerin in „Die heilige Johanna der Schlachthöfe“. Als Ermittlerin Rosa Herzog ist sie bis 2026 neben Jörg Hartmann im Dortmunder Tatort zu sehen und gewinnt dafür 2022 die Romy als beliebteste Schauspielerin in einer Serie/Reihe. Im gleichen Jahr erscheint mit “Ganz schön wütend” ihr erstes Buch. Ihr nächstes Projekt: Der Kinofilm „Vier Minus Drei“ von Adrian Goiginger, der auf der Berlinale 2o26 Premiere feiert und im April in die Kinos kommt.

Kiron Atom Tellian

– Klavier

Der österreichische Pianist und Komponist Kiron Atom Tellian verfolgt derzeit seinen Bachelor-Abschluss bei Maestro Sergei Babayan an der Juilliard School in New York. Er ist stolzer Empfänger des renommierten Kovner-Stipendiums, das unter anderem alle Kosten für die gesamte Dauer des Studiums abdeckt.
Aufgewachsen in Wien begann Tellian mit nur sieben Jahren an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (MDW) zu studieren und gab sein Debüt mit Orchester im Alter von neun Jahren.

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Tellian ist der Gewinner vieler erster Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben für Klavier, Kammermusik und Komposition in Österreich, Frankreich, Deutschland, Luxemburg, den Niederlanden, Italien, der Slowakei, Russland, England, den USA und Japan.
Besonders hervorzuheben sind der erste Preis und Haydn-Preis beim renommierten 17. Internationalen Klavierwettbewerb Ettlingen in Deutschland, der Grand Prix und Sonderpreise beim X. Savshinsky Internationalen Musikwettbewerb in Sankt Petersburg, Russland, und drei erste Preise in drei verschiedenen Kategorien bei der Fifth Rosalyn Tureck International Bach Competition in New York City, USA.
Im Oktober 2023 gewann Tellian den Grand Prize (Alexei Sultanov Memorial Discovery Prize), sowie die Preise für die beste Mazurka und die beste Etüde bei der Nashville International Chopin Competition
Als Komponist umfassen Tellians Werke verschiedenste Instrumente und Besetzungen — wobei viele Kompositionen durch erste Preise bei Komponistenwettbewerben ausgezeichnet wurden. Vor kurzem, begann Tellian ein Klavierkonzert zu verfassen, das im Wiener Musikverein aufgeführt werden soll.
Tellian hat eine tiefe Leidenschaft für Kammermusik — mit Auftritten gemeinsam mit großartigen Künstlern wie Benjamin Schmid, Emmanuel Tjeknavorian, Dominik Wagner und Julia Hagen.
Besondere Momente der letzten Saisonen waren Konzerte mit dem Dirigenten und Geiger Emmanuel Tjeknavorian, darunter Duo-Rezitale in der Schuhfabrik in Zypern, im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern in Deutschland, mit einer Live-Übertragung im NDR, sowie beim Viotti-Festival in Italien. Weiters spielte er Chopin-Rezitale im Konzerthaus Blaibach sowie im Konzerthaus Wien. Ein weiterer Höhepunkt war seine Einladung zum Verbier Festival, wo er sowohl Solo- als auch Kammermusik aufführte. Auftritte mit Orchestern führten ihn zum WKO Heilbronn.
Die nächste Saison bringt Rezitale im Konzerthaus Wien, dem Viotti Festival in Italien sowie dem Wiener Musikverein.

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