Smells like teen spirit

Sonntag 03.05.2026 18:00 Uhr
Max Simonischek – Rezitation Simon Frick – Electric Violin, Electronics

Jung, berühmt, tot. Kurt Cobain

Schloss Rothschild
Waidhofen an der Ybbs

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Mit seinem frühen Tod am 5. April 1994 wurde Kurt Cobain zum prominenten Mitglied des „Club 27“ – neben zahllosen berühmten Musikern und Musikerinnen wie Janis Joplin, Jimi Hendrix, Amy Winehouse oder Jim Morrison, die ebenfalls im jungen Alter von 27 Jahren gestorben sind. 1987 gründete Kurt Cobain mit dem Bassisten Krist Novoselic die Band Nirvana und prägte in den 90ern ein neues Genre, den „Grunge-Rock“. Alternativer Punk trifft auf Hard Rock. Mit ihrem zweiten Album „Nevermind“ schreiben sie Geschichte, Nirvana wurde über Nacht zum Rock-Mainstream.

Um seinen frühen Tod ranken sich Legenden. Nachdem sich Cobain einem Drogenentzug in einer Klinik unterzog, von dort flüchtete und untertauchte, galt er mehrere Tage als vermisst. Man fand ihn tot in einem Gewächshaus über seiner Garage, vermutlich hatte er sich nach einer Überdosis mit einer Schrotflinte erschossen.
Die Grunge-Attitüde „Ich bin ein Teenie, und die Welt versteht mich nicht“ hat überlebt und steht für den Ruf und die Stimme der Generation X.
Max Simonischek erzählt aus Kurt Cobains Leben und liest aus seinen Tagebüchern, Simon Frick interpretiert Nirvana mit seiner Electric Violin neu.

Nirvanas „Smells Like Teen Spirit“ hat man so noch nicht gehört. (…) In seinen Interpretationen spielt er mit sich selbst, packt Rhythmen unter sein ruppiges Losgehen, zupft, streicht, rast und bremst, schlägt und dribbelt sanft, auf dass man staunt, was auf diese Weise alles möglich wird.
(Leipziger Volkszeitung, 6. Juni 2015)

https://www.youtube.com/watch?v=h3k4ou_9cUE

Max Simonischek

– Rezitation

geboren 1982 in Berlin,Schauspielstudium an der Universität Mozarteum in Salzburg.
Engagements u.a.: Wiener Burgtheater, Maxim Gorki Theater Berlin, Münchner Kammerspiele, Salzburger Festspiele, Bregenzer Festspiele, Schauspielhaus Stuttgart und Frankfurt, Deutschen Theater Berlin, wo er mit Regiesseuren wie Andreas Kriegenburg, Andrea Breth, Stephan Kimmig, Johan Simons, und Jan Bosse zusammen arbeitete.

Neben Lesungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, steht er regelmäßig für Film und TV vor der Kamera, etwa als Kommissar in der eigenen ZDF TV-Reihe „Laim“, „Hindenburg“ oder „Gotthard“.
Sowie in den Kinofilmen „Der Verdingbub“, „Am Hang“, „Akte Grüninger“, „Die Göttliche Ordnung“ und „Zwingli“.
2015 inszenierte und spielte Max Simonischek erstmals am Zürcher Neumarkt Theater Kafkas „Der Bau“, den er folgend u.a. am Burgtheater Wien, den Salzburger Festspielen, am Schasupiel Frankfurt zeigt und jetzt auch am Landestheater Innsbruck zur Aufführung bringt. Weitere Inszenierungen als Regiesseur folgten am Landestheater Innsbruck sowie am Staatstheater Cottbus.

Max Simonischek erhielt für seine Theaterarbeiten den Wiener Theaterpreis Nestroy, den Friedrich Luft Preis für die beste Berliner Inszenierung.
Für seine Filmarbeiten den Deutschen Fernsehpreis für „Hindenburg“, sowie den Schweizer Fernsehpreis für „Verdingbub“, als auch zwei Nominierungen zum Schweizer Filmpreis als Bester Hauptdarsteller.

Simon Frick

– Electric Violin, Electronics

Simon Frick, geboren 1983 in Bludenz, absolvierte seine Studien an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz.
Er ist als konzertierender Geiger und E-Geiger im Jazz, im Rock, in der freien sowie in der neuen Musik im In- und Ausland aktiv.
Simon Frick hat sich in seiner instrumentalistischen Tätigkeit auf Improvisation, die Umsetzung unterschiedlicher Jazz- und Rocksprachen auf Streichinstrumenten sowie Erweiterungsmöglichkeiten des Geigenspiels durch alternative Spieltechniken und elektroakustische Effektgeräte spezialisiert. Das 2014 veröffentlichte Soloalbum „Simon Frick Solo“ präsentiert den dabei entstandenen neuartigen Klangkosmos. Zudem war er an zahlreichen weiteren CD-Produktionen in unterschiedlichen Formationen beteiligt.
2015 wurde Simon Frick von „Musik in der Pforte“ als Komponist für klassische Musiker:innen entdeckt und in weiterer Folge an Konzerthäusern in Österreich, Deutschland und der Schweiz (z.B. Tonhalle Zürich, MuTh Wien, u.a.) aufgeführt. Seit 2018 ist er kompositorisch und als Musiker auch für interdisziplinäre Projekte wie Tanz-, Theater- und Opernproduktionen tätig. So wurde er mit seinem Effektinstrumentarium 2020 am Theater Kosmos in Bregenz, 2021/22/23 am Volkstheater in Wien und 2023/24 an der Volksoper in Wien engagiert.