Künstler 2018

Sona MacDonald

– Gesang

Sona MacDonald, gebürtige Wienerin, wuchs in den USA auf. Sie erhielt ihre umfassende Ausbildung in London (LAMDA), Wien und in den USA. Die Stationen ihrer Schauspiellaufbahn waren u. a. die Freien Volksbühne Berlin, das Staatstheater Schiller-Theater Berlin, das Bayerische Staatsschauspiel München, die Salzburger Festspiele, das Schauspielhaus Wien.

Seit 2005 ist Sona MacDonald Ensemblemitglied am Theater in der Josefstadt. Seit 2013 gastiert sie am Wiener Burgtheater.

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Sie arbeitete mit Regisseuren wie Peter Zadek und Peter Stein und Steven Berkoff und Matthias Hartmann.
Mit „Spatz und Engel“ im Wiener Burgtheater brilliert Sona MacDonald zusammen mit Maria Happel zurzeit in den Rollen der Marlene Dietrich und Edith Piaf.
2015 bei den Salzburger Festspielen als Jenny in der Dreigroschenoper und als Fräulein Julie und als Billie Holiday im Theater in der Josefstadt und in den Kammerspielen.

Parallel dazu verläuft eine Karriere als Sängerin mit Musical-Hauptrollen am Theater des Westens Berlin und an den Vereinigten Bühnen Wien (erste deutschsprachige Aufführung von Les Misérables), Konzertabenden (u.a. mit Angelika Kirchschlager) und etlichen CD-Aufnahmen (u.a. mit Max Raabe in der Dreigroschenoper mit dem Ensemble Modern). Sie konzertierte damit und auch mit Weills Siebentodsünden in Europa und in London, Jerusalem, und Los Angeles.

Neben ihrer umfassenden Bühnentätigkeit spielte Sona MacDonald auch in zahlreichen Fernsehproduktionen (u.a. Madame Nobel, Derrick, Siska, Tatort, Die Durchreise und Ediths Tagebuch)
Für ihre schauspielerischen Leistungen erhielt sie den O. E. Hasse-Preis in Berlin, den Kurt-Meisel-Preis in München und den Nestroy-Preis in Wien.

Sona MacDonald erhielt den Berufstitel Kammerschauspielerin im Bundeskanzleramt Wien im Juni 2014.

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Christian Frank

– Klavier

Schon kurz nach seiner Ausbildung an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien war Christian Frank als musikalischer Leiter, Dirigent, Arrangeur, Komponist und Bandleader tätig. Er leitete sämtliche Revuen im Wiener Kabarett Simpl im Zeitraum 2005–2008 und war für die Musicals GREASE und FAME in St. Gallen und Klagenfurt musikalisch verantwortlich. Seit 2012 ist er musikalischer Leiter des Musicalsommers Amstetten.

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Seit 10 Jahren ist er als musikalischer Leiter und Arrangeur für eine Vielzahl von Produktionen an den Kammerspielen Wien bzw. dem Theater in der Josefstadt tätig: LENYA STORY–EIN LIEBESLIED, LA CAGE AUX FOLLES, BLUE MOON, die europäische Erstaufführung von CATCH ME IF YOU CAN, IM WEISSEN RÖSSL, MANCHE MÖGENʼS HEISS, CABARET, SINGINʼ IN THE RAIN, EHʼ WURSCHT & FOREVER YOUNG (Franz Wittenbrink) u.v.a.m.

Er komponierte u.a. die Bühnenmusik zu ANATOL (R: Herbert Föttinger) und KLOTZ AM BEIN (beides Theater in der Josefstadt). Er produzierte Playbacks für Michael Niavarani/Viktor Gernot (DIE MUSTERKNABEN), Wir Staatskünstler, Alfons Haider, das Wiener Volkstheater, die Stockerauer Festspiele und das Theater der Jugend.
Weiters zeichnete er bei Soloprogrammen von Michael Niavarani, Angelika Niedetzky, Elke Winkens, Eva Marold, Maya Hakvoort, Drew Sarich musikalisch verantwortlich.

Als Pianist begleitet er u.a. Otto Schenk, Sona MacDonald, die Wiener Sängerknaben, Rainhard Fendrich, Marianne Mendt, Alexander Göbel u.v.a.m. Am Salzburger Landestheater war er musikalischer Leiter der Dreigroschenoper (R: Stephanie Mohr), wo er das Mozarteumorchester leitete. Für Österreichs Songcontest-Starter 2017 Nathan Trent und das Tiroler Symphonieorchester erstellte er eine eigene Orchesterversion seines ESC-Titels „Running on Air“.
Er tourt als musikalischer Leiter mit Nina Proll’s Programm VORSTADTLIEDER, und komponierte und produzierte den Song „Gib mir das“ zu ihrem Kinofilm „Anna Fucking Molnar“.

Im September 2017 tourte er mit BLUE MOON durch Deutschland und Österreich. Von Oktober bis Dezember 2017 war er als musikalischer Leiter der Europatour von Richard O’Brien’s ROCKY HORROR SHOW in Mailand, Florenz, Bremen, Hamburg und Wien unterwegs. Seine Konzerttätigkeit mit Mark Seibert führt(e) ihn nach Shanghai, Wien, Köln, Hamburg und Köln.
Am 4. Juni 2018 leitet er den Konzertabend mit Mark Seibert und Lukas Perman im Wiener Raimundtheater. Im Herbst 2018 wir er abermals mit Werner Sobotka für eine neue Produktion in den Kammerspielen Wien zusammenarbeiten.

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Herb Berger

– Reeds

Andy Mayerl

– Kontrabass

Klaus Pérez-Salado

– Schlagzeug

Michael Schade

– Tenor

Gefeiert als einer der führenden Tenöre unserer Zeit, ist der Deutsch-Kanadier Michael Schade regelmäßig an den wichtigsten Opernbühnen und Konzerthäusern zu erleben.

Er gastierte beim Verbier, Lucerne, Grafenegg und Glyndebourne Festival, den Salzburger Festspielen, der Berliner und Hamburgischen Staatsoper, der Metropolitan Opera und der Canadian Opera Company.

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Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit der Wiener Staatsoper, wo er in allen Mozart- und Strauss-Partien seines Fachs zu hören war. Darüber hinaus widmet sich Michael Schade intensiv der Konzertliteratur und dem Liedgesang.

Er arbeitet mit den renommiertesten Orchestern wie den Wiener und Berliner und New Yorker Philharmonikern, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem Cleveland Orchestra sowie den Symphonieorchestern von Toronto, Montreal und Boston unter Dirigenten wie Bolton, Bychkov, Chailly, Gergiev, Harding, Jansons, Jordan, Luisi, Mehta, Muti, Nagano, Rattle, Thielemann, Ticciati, Welser-Möst und Young zusammen. Seine musikalische Tätigkeit war stark geprägt von einer Vielzahl an Auftritten mit Nikolaus Harnoncourt. Liederabende führten ihn u. a. in den Wiener Musikverein, das Wiener Konzerthaus, in die Londoner Wigmore Hall, ins Concertgebouw Amsterdam, an die Mailänder Scala, in die Alice Tully Hall und Carnegie Hall in New York sowie zur Schubertiade Schwarzenberg.

Michael Schade hat eine Vielzahl von CDs vorgelegt, wobei sein breites Repertoire von Bachs Passionen bis zu Mahlers Lied von der Erde reicht. Als jüngste Einspielungen sind der Live-Mitschnitt von Schuberts SCHÖNE MÜLLERIN mit Rudolf Buchbinder sowie DVDs von ARABELLA und DAS LABYRINTH zu nennen.

2007 wurde dem Künstler der Titel Österreichischer Kammersänger verliehen. Michael Schade ist künstlerischer Leiter der Hapag-Lloyd Stella Maris Vocal Competition und der Internationalen Barocktage Stift Melk. Seit 2017 ist Michael Schade „Officer to the Order of Canada (OC)“.

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Justus Zeyen

– Klavier

Geboren in Kiel, nahm Justus Zeyen zunächst Klavierunterricht bei Cord Garben, bevor er in Hannover u. a. bei Karl Engel und Bernhard Ebert studierte.

Konzerte als Solist und Kammermusiker, hauptsächlich aber als Liedpianist, führen Justus Zeyen durch Europa, die USA und Japan. Dabei trat er u. a. mit Juliane Banse, Dorothea Röschmann, Diana Damrau, Measha Brueggergosman, Florian Boesch, Siegfried Lorenz, Michael Schade sowie den Chören des Bayerischen, Mittel- und Süddeutschen Rundfunks auf.

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Er gab Liederabende u. a. an der Mailänder Scala, im Theater an der Wien, bei den Berliner und Wiener Festwochen, den Münchner Opernfestspielen, den Festwochen Bad Kissingen, beim Schleswig-Holstein Festival, bei der Schubertiade Schwarzenberg, beim Mostly Mozart New York, Tanglewood Music Festival, Tokyo Spring Festival und Oregon Bach Festival.

Seit ersten gemeinsamen Konzerten beim Kammermusikfest Lockenhaus 1994 verband Justus Zeyen eine sehr enge Zusammenarbeit mit Thomas Quasthoff. Sie konzertieren u. a. in der Berliner Philharmonie, der Wigmore Hall London, im Musikverein und Konzerthaus Wien, Concertgebouw Amsterdam, in Madrid, Barcelona, San Francisco, Boston, Los Angeles und in der Carnegie Hall New York.

In der jüngsten Vergangenheit war Justus Zeyen u. a. mit Christiane Karg, Florian Boesch, Michael Schade, Manuel Walser und Thomas Quasthoff (als Sprecher) im Concertgebouw Amsterdam, in Graz, Oxford, Paris, Berlin, Hamburg, Hannover, Madrid und beim Haydn Festival in Eisenstadt zu hören.

Sämtliche CD-Veröffentlichungen bei der Deutschen Grammophon Gesellschaft wurden mit mehreren Preisen wie dem Echo Klassik, Cannes Award, Preis der Deutschen Schallplattenkritik und Grammy-Nominierungen ausgezeichnet.

Justus Zeyen unterrichtet an der Musikhochschule Hannover.

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István Várdai

– Violoncello

István Várdai, geboren 1985 in Pécs, Ungarn, begann mit acht Jahren Cello zu spielen. Im Alter von zwölf Jahren wurde er an der Franz Liszt Musikakademie Budapest in die Klasse der „außergewöhnlich Begabten“ aufgenommen.

2005 wechselte er zu Reinhard Latzko an der Wiener Musikakademie. Darüber hinaus besuchte er Meisterkurse von Natalia Gutman, János Starker und Natalia Shakhovskaja. Von 2010 bis 2013 studierte er an der Kronberg Academy bei Frans Helmerson.

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István Várdai ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Bereits drei Mal gewann er den Internationalen David Popper Musikwettbewerb (2000, 2003, 2004). 2006 erhielt er einen Spezialpreis beim Emanuel Feuermann Wettbewerb in Berlin und den ersten Preis des Internationalen Johannes-Brahms-Wettbewerbs in Pörtschach. Er ist Preisträger des Internationalen Tchaikovsky Wettbewerbs 2007 (Dritter Preis und Spezialpreis) sowie des Internationalen Musikwettbewerbs Genf 2008 (Erster Preis, Publikumspreis, Prix Pierre Fournier und Prix Coup de Coeur Breguet). 2014 erhielt er den ersten Preis beim ARD-Wettbewerb in München.

Seine Debüt-CD, für die er Werke von Elgar, Prokofiev und Janácek aufgenommen hat, erschien 2009 (Nascor). 2010 nahm er das Cellokonzert von Johann Baptist Vanhal mit der Camerata Schweiz unter der Leitung von Howard Griffith auf, 2015 Werke von Tchaikovsky für Cello und Orchester mit den Pannon Philharmonikern und Tibor Bogányi (Brilliant Classics). Seine CD „Singing Cello“ erschien in 2016 beim Label Hungaroton. 2017 erschien bei Brilliant Classics seine Aufnahme sämtlicher Bach-Cello-Solo-Suiten.

Seit seinem Orchesterdebüt 1998 in Den Haag trat István Várdai mit international renommierten Orchestern wie den St. Petersburger Symphonikern, dem Mariinsky Theater Orchester, der Österreichisch-Ungarischen Haydn-Philharmonie, dem Orchester des Bayerischen Rundfunks sowie dem Orchestre de Chambre Genève, dem Budapester Festivalorchester, dem Russischen Nationaorchester, der Camerata Schweiz, dem Orchestre de la Suisse Romande und der Kremerata Baltica auf. Er arbeitete u. a. mit Dirigenten wie Ádám Fischer, Mikhail Pletnov, Howard Griffith, Gilbert Varga, Zoltán Kocsis, Nicolás Pasquet, Gábor Takács-Nagy, Marcus Bosch, Roman Kofman und Simon Gaudenz zusammen.

Als Solist und Kammermusiker spielte er auf großen Festivals wie den Schwetzinger Festspielen, dem Festival de Bellerive, dem Menuhin Festival Gstaad, dem Jerusalem Kammermusikfestival, dem Festival de Radio France Montpellier, dem Budapest Spring Festival, der Cello Biennale Amsterdam, dem Kobe International Cello Festival, dem Yuri Bashmet Winter Arts Festival, Cello Festival der Kronberg Academy, Stavanger und West Cork Chamber Music Festival und Verbier Festival.

Seit Oktober 2013 ist er Lehrbeauftragter an der Kronberg Academy und künstlerischer Leiter des Emanuel Feuermann Konservatoriums. Seit 2015 ist er – mit dem Geiger Kristóf Baráti – künstlerischer Leiter des Kaposfest Kammermusikfestivals in Ungarn.

István Várdai spielt auf dem berühmten „du Pré-Harrell“ Stradivari-Cello aus dem Jahr 1673.

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Zoltán Fejérvári

– Klavier

Zoltán Fejérvári ist Stipendiat des Borletti-Buitoni Trust und gibt regelmäßig Klavierabende in den bedeutenden Häusern in Europa und den Vereinigten Staaten, wie der Weill Hall, der Carnegie Hall in New York, dem Kimmel Center in Philadelphia, der Library of Congress in Washington DC, dem Gasteig in München, dem Lingotto in Turin, dem Palau de la Música in Valencia, der Biblioteca Nacional de Buenos Aires und der Liszt-Akademie in Budapest.

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Als Solist ist er u. a. mit dem Budapest Festival Orchestra, dem Ungarischen Nationalorchester, dem Verbier Festival Orchestra und dem Concerto Budapest aufgetreten. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Iván Fischer, Zoltán Kocsis, Ken-Ichiro Kobayashi und Gábor Takács-Nagy zusammen.

Als leidenschaftlicher Kammermusiker hat Zoltán Fejérvári mit dem Keller und dem Kadály Quartett gearbeitet sowie mit Gary Hoffman, Joseph Lin, Cristoph Richter, András Keller, Radovan Vlatkovic, Ivan Monighetti, Frans Helmerson and Steven Isserlis. Er war zudem Teilnehmer des Programms „Chamber Music Connects the World“ der Kronberg Akademie, der „Open Chamber Music“ von Prussia Cove und trat bei Listomania in Chateauroux, dem Tiszadob Klavierfestival und dem Encuentro de Música in Santander auf. Auf Einladung von Mitsuko Uchida nahm er von 2014 bis 2016 beim Marlboro Music Festival teil.

Im Mai 2017 gewann Zoltán Fejérvári den Ersten Preis bei der renommierten Montréal International Music Competition. Weitere Male wurden seine pianistischen Fähigkeiten bei der James Mottram International Piano Competition Manchester (Zweiter Preis), dem Ricard Viñes Klavierwettbewerb (Zweiter Preis) und dem Internationalen Wettbewerb für Klavier und Orchester in Cantu (Erster Preis) gewürdigt. Zoltán Fejérvári’s Aufnahme von Liszts Malédiction mit dem Budapest Chamber Symphony wurde mit dem Gran Prix du Disque ausgezeichnet. 2014 erschien eine Einspielung von vier Mozart-Violinsonaten mit Ernő Kállai beim Label Hungaroton.

Seit 2014 unterrichtet Zoltán Fejérvári Kammermusik an der Liszt-Akademie in Budapest.

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Annette Dasch

– Sopran

Die Berlinerin Annette Dasch zählt zu den führenden Sopranistinnen unserer Zeit. Sie ist Gast der wichtigsten Opernhäuser und Festivals weltweit.

Zu den Verpflichtungen der Spielzeit 2017/18 zählen die Tannhäuser-Elisabeth unter Kirill Petrenko beim Japan-Gastspiel der Bayerischen Staatsoper München. An der Oper Zürich debütiert sie die Jenny in einer Neuproduktion von Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny.

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Sie gibt ihr Debüt an der Wiener Staatsoper als Donna Elvira in Don Giovanni und kehrt später in der Saison als Lohengrin-Elsa an die Staatsoper zurück. Mit dem Basler Kammerorchester ist ihr Rollendebüt als Fidelio-Leonore geplant. An der Deutschen Oper Berlin singt sie die Rosalinde in einer von Rolando Villazon betreuten Neuinszenierung der Fledermaus. Konzerte und Liederabende singt sie in Frankfurt, Darmstadt und Brüssel u. a. Das Rheingau Musikfestival präsentiert Annette Dasch als Artist in residence 2018.

Zu ihren wichtigsten Partien zählen derzeit Donna Elvira (Mailänder Scala, Berliner Staatsoper, Bayerische Staatsoper München), Contessa (Royal Opera House Covent Garden London, Teatro Real Madrid, Théâtre des Champs-Elysées Paris, Metropolitan Opera New York, Oper Frankfurt), Fiordiligi (Bayerische Staatsoper München, Salzburger Osterfestspiele), Armida (Salzburger Festspiele), Antonia (Opéra National de Paris), Elisabeth (Oper Frankfurt), Elsa (Bayreuther Festspiele, Mailänder Scala, Bayerische Staatsoper München, Gran Teatre del Liceu Barcelona, Oper Frankfurt), Eva (Budapest Festival, Metropolitan Opera New York), Rezia (Bayerische Staatsoper München), Martinus Juliette (Oper Zürich) und Cordelia (Opéra de Paris).

Im Konzert arbeitet sie mit Orchestern wie den Berliner und Wiener Philharmonikern, dem Orchestre de Paris, dem RSB Berlin, dem Mozarteum Orchester Salzburg oder der Akademie für Alte Musik sowie mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Ivor Bolton, Sir Colin Davis, Gustavo Dudamel, Adam Fischer, Daniele Gatti, Nikolaus Harnoncourt, Paavo Järvi, Marek Janowski, Fabio Luisi, Kent Nagano, Andris Nelsons, Sir Roger Norrington, Seiji Ozawa, Helmuth Rilling, Sir Simon Rattle oder Christian Thielemann zusammen. Liederabende führen sie regelmäßig zu der Schubertiade Schwarzenberg, in den Wiener Musikverein, das Wiener Konzerthaus, zum Concertgebouw Amsterdam, in das Konzerthaus Dortmund und die Wigmore Hall London sowie die Philharmonien von Köln und Essen.

Annette Dasch studierte u. a. an der Hochschule für Musik in München. Als Exklusivkünstlerin von SONY BMG wurde ihre Debüt-CD Armida mit dem ECHO für die beste Operneinspielung ausgezeichnet. Ebenfalls bei SONY erschienen ist ihre CD mit Mozart-Arien. Aktuell liegen die Beethoven-Symphonien mit den Wiener Philharmonikern unter Christian Thielemann (SONY), Wagners Lohengrin mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Marek Janowski (PentaTone) sowie als DVD und BLU-RAY der Lohengrin von den Bayreuther Festspielen 2011 (Opus Arte) vor. Zu weiteren Aufnahmen zählen Deutsche Barocklieder, Schumann’s Genoveva, Haydns Schöpfung, Re Pastore (DG) und Don Giovanni von den Salzburger Festspielen, Idomeneo aus München und Nozze di Figaro aus Paris.

Annette Dasch wurde 2014 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

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Katrin Dasch

– Klavier

Katrin Dasch, Pianistin aus Berlin, studierte bei Vida Kalojanova an der Universität der Künste sowie bei Prof. Georg Sava und Prof. Wolfram Rieger an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Als Liedbegleiterin und Kammermusikpartnerin war sie bisher zu Gast u. a. beim Schleswig-Holstein Musik Festival, der Schubertiade Hohenems, im Théatre de la Ville Paris und der Mozartwoche Salzburg.

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Beim „BR-Musikzauber Franken“ -Wettbewerb erhielt sie den Sonderpreis für Liedbegleitung. Außerdem ist sie Pfitzner-Preisträgerin des Max-Reger-Wettbewerbs Weiden und war Stipendiatin der Bundesauswahl „Konzerte junger Künstler“. Neben diversen Rundfunkaufnahmen war sie auf 3sat in der Sendung „Annettes DaschSalon“ zu erleben, die derzeit in der Alten Oper Frankfurt beheimatet ist.

Seit 2011 hat Katrin Dasch einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin inne und ist außerdem als freiberufliche Musikpädagogin tätig.

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Karl Markovics

– Rezitation

Karl Markovics begann seine Laufbahn 1982 am Wiener Serapionstheater. Ab 1985 trat er in Michael Schottenbergs „Theater im Kopf“ ebenso wie in Karl Welunscheks legendärem „Wiener Ensemble“ auf.

Seine erste Filmrolle übernahm Markovics 1991 in dem Kinofilm „Hund und Katz“ von Michael Sturminger. 1993 spielte er den Kirchingerwirt in Paul Harathers tragikomischem Roadmovie „Indien“.

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Einem breiteren Publikum wurde der zweifache „Romy“-Preisträger als Bezirksinspektor Stockinger, zuerst in der österreichischen Krimiserie „Kommissar Rex“, danach in der Spin Off-Serie „Stockinger“ bekannt.

Es folgten zahlreiche Film-und Fernsehrollen, u. a. in „Drei Herren“, „Hinterholz 8″, „Late Show“, „Komm, süßer Tod“, „Franz Fuchs – ein Patriot“ und in über 50 weiteren nationalen und internationalen Produktionen. So spielte Karl Markovics an der Seite von Liam Neeson im Thriller „Unknown Identity“, zusammen mit Harvey Keitel und Ralph Fiennes in „The Grand Budapest Hotel“ oder im Vorjahr unter der Regie von Terrence Malick in dessem neuesten Werk „Radegund“.

Die Hauptrolle des Salomon Sorowitsch in Stefan Ruzowitzkys Film „Die Fälscher“ (2007), der 2008 als bester fremdsprachiger Film mit einem Oscar ausgezeichnet wurde, war Markovics’ bislang größter internationaler Erfolg.

2009 war er zusammen mit anderen österreichischen Filmschaffenden Mitbegründer der Akademie des Österreichischen Films. 2011 gab er mit dem Spielfilm „Atmen“ sein Debüt als Regisseur und Drehbuchautor. Die Produktion mit Thomas Schubert in der Hauptrolle wurde in die Reihe „Quinzaine des réalisateurs“ der 64. Filmfestspiele von Cannes eingeladen, mit 40 internationalen Preisen ausgezeichnet sowie 2012 mit 6 Österreichischen Filmpreisen ausgezeichnet. Sein zweiter Kinofilm „Superwelt“, mit Ulrike Beimpold in der Hauptrolle, hatte 2015 bei den 65. Filmfestspielen von Berlin seine Welturaufführung.

Neben seiner Arbeit vor und hinter der Kamera tritt Karl Markovics in den letzten Jahren vermehrt als Interpret von musikalisch-literarischen Programmen auf. So bestritt er gemeinsam mit dem Akkordeonisten Kszysztof Dobrek und dem Geiger Aliosha Biz den Abend „Meine Winterreise“ im Gläsernen Saal/Musikverein, oder stand zusammen mit dem Ensemble Barucco in der Produktion „The King Arthur Seance“ von Helmut Jasbar auf der Bühne des Theaters an der Wien.

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Rafael Fingerlos

– Bariton

Der Sänger Rafael Fingerlos wurde in Tamsweg in Salzburg geboren. Im November 2013 schloss er sein Masterstudium Sologesang an der Konservatorium Wien Privatuniversität mit Auszeichnung ab. Der Bariton ist Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe.

2015 war er Teilnehmer des Young Singers Project bei den Salzburger Festspielen. Im Februar 2016 debütierte er an der Semperoper Dresden als Papageno und im Herbst 2016 tourte er als Harlekin in „Ariadne auf Naxos“ mit der Nationale Reisopera durch die Niederlande.

 

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Seit 2016/17 ist er Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper: Seine ersten Aufgaben waren Harlekin im Rahmen eines Japangastspiels in Tokio und das Hausdebüt als Dr. Falke in der „Fledermaus“.

2017 debütierte er bei den Bregenzer Festspielen als Morales in „Carmen“ und 2018 in den „Soldaten“ am Teatro Real in Madrid. Auch 2017/18 gastiert er regelmäßig an der Semperoper Dresden, dann erstmals auch als Figaro in Rossinis „Barbiere“. 2018/19 ist er dort Harlekin in einer Neuproduktion unter Christian Thielemann.

Das Lied und der Konzertbereich nehmen in seiner künstlerischen Tätigkeit eine zentrale Stelle ein. So sang er etwa zu Ostern 2017 die Bassarien in Bachs „Matthäuspassion“ beim Kreuzchor Dresden. Liederabende gibt er u.a. in London, Mailand, Florenz, an der Oper von Nizza, dem Nationaltheater Zagreb, im Mozarteum Salzburg, im Musikverein und Konzerthaus in Wien, bei den Musiktagen Mondsee, der Schubertiade in Vorarlberg, bei den Musikfestivals Znojmo und Kutna Hora in Tschechien, beim Schleswig-Holstein Musik Festival, Lucerne Festival oder Kammermusikfestival Utrecht.

Bei Harmonia Mundi erschienen Bach-Kantaten mit Rafael Fingerlos (die 2017 einen Echo Klassik gewonnen haben), bei Toccataclassics eine Lied-CD mit Welturaufführungen von Robert Fürstenthal, bei Oehms Classics eine erste Lied-CD mit dem Titel Stille und Nacht.

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Sascha El Mouissi

– Klavier

Der Pianist Sascha El Mouissi, geboren in Frankfurt am Main, studierte Klavier an der Musikhochschule Mainz und Liedbegleitung an der Musikuniversität Wien bei Charles Spencer.

Sascha El Mouissi blickt bereits auf eine rege internationale Konzerttätigkeit zurück und wurde zu verschiedenen Festivals eingeladen. So führten ihn Konzertreisen nach England, Frankreich, Spanien, Italien, Österreich, Tschechien, in die Schweiz und Türkei, nach China und Nordafrika.

 

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Er gab mehrere Male Recitals im Rahmen des LondonArtsFestivals in St. Martin in the Fields bei den Young Masters sowie bei der Beethoven Society of Europe, dem Arnold Schönberg Center Wien, dem Istanbul Musik Festival, dem Festival „Dialoge“, den Salzburger Festspielen, der Oper Nizza, der Schubertiade, dem Schleswig-Holstein Festival und dem Lucerne Festival. Ferner gastierte er an renommierten Häusern wie dem Konzerthaus Wien, dem Musikverein Wien, bei den Wiener Festwochen und im Salzburger Mozarteum.

Neben zahlreichen anderen Preisen wurde Sascha El Mouissi zuletzt mit dem Johannes-Gutenberg- Preis der Universität Mainz, dem Liedpreis des Ministeriums für Kultur des Landes Schleswig-Holstein und dem Theodor-Storm-Klavierpreis ausgezeichnet.

Verschiedene Rundfunk- und Fernsehaufnahmen sind für den SWR, Radio Bremen, BR und den ORF entstanden, CD-Aufnahmen für Oehms Classics, Gramola (Hebbel-Lieder; „Seid menschlich froh und gut“-Lieder auf Texte von J.H. Voß; Lieder nach Texten von Karl Gottfried von Leitner), bei dem Londoner Label Toccata Classics (Songs of Life and Passing, Robert Fürstenthal) und Coviello Classics (Media vita in morte sumus, vocal chamber music by Volker David Kirchner).
Meisterkurse für Liedgestaltung gibt Sascha El Mouissi u. a. am Shanghai Music Conservatory.

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Dörte Lyssewski

– Rezitation

Dörte Lyssewski studierte in Hamburg an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst.

Es folgten Engagements an der Berliner Schaubühne, dem DT und BE und der Volksbühne in Berlin, dem Schauspielhaus Zürich, Bochum, den Wiener Festwochen und Salzburger Festspielen, der Ruhrtriennale, dem Théâtre de L’Odéon und der Opéra National in Paris, der Opéra Montpellier und dem Théâtre de la Monnaie Brüssel.

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Seit 2009 spielt sie am Burgtheater. Sie arbeitete u.v.a. mit Peter Stein, Luc Bondy, Klaus Michael Grüber, Ernst Stötzner, Jürgen Gosch, Martin Kusej und Alvis Hermanis und u.a. mit Dirigenten wie Sylvain Cambreling, Ingo Metzmacher oder Alain Altinoglou.

Des weiteren ist sie als Sprecherin für Hörbücher und Hörspiele, als Synchronsprecherin, sowie in TV Filmen tätig. 2015 erschien ihr erstes Buch bei Matthes&Seitz in Berlin.

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